Innenhafen Duisburg

Der Innenhafen Duisburg. Foto: RIK/Sascha Kreklau
Der Innenhafen Duisburg. Foto: RIK/Sascha Kreklau

Inzwischen laden Promenaden zu einem Spaziergang rund um das Becken des Innenhafens ein. Spaziergänger haben aber auch verschiedene Möglichkeiten der Wegverkürzung, entweder über einen Damm oder über eine spektakuläre Hängebrücke, die sich bei Bedarf für passierende Schiffe hochziehen lässt.

Zwischen Schwanentor und Holzhafen ist in ehemaligen Mühlengebäuden das Kultur- und Stadthistorische Museum untergebracht, das Einblicke in die Stadtgeschichte Duisburgs bietet, aber auch die Vergangenheit des Innenhafens präsentiert.

Die ältesten Gebäudeteile der Werhahn-Mühle stammen aus dem Jahre 1896, als sich die Rheinischen Mühlenwerke Cohen & Co im Innenhafen ansiedelten. Unter dem Druck der Nationalsozialisten mussten die jüdischen Inhaber 1936 aus dem Unternehmen ausscheiden, das von den Gebrüdern Werhahn, Neuss, übernommen wurde. Noch im selben Jahr erweiterten sie den Betrieb um das angrenzende Gelände und die Speichergebäude der Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaft mbH, die 1894 von dem Arbeiter-Konsumverein „Eintracht” gegründet wurde. Einmalig ist auch der „Garten der Erinnerung” des israelischen Künstlers Dani Karavan, der im Umfeld des neuen Jüdischen Gemeindezentrums angelegt wurde. Das Konzept ist sehr reizvoll, weil es auch einen Bogen zur Vergangenheit schlägt. Elemente der abgerissenen Speicherbauten, die früher in diesem Bereich standen, wurden jetzt als Skulpturen in die Parkgestaltung einbezogen.

Am östlichen Ende der Promenade lädt das Museum Küppersmühle zum Besuch ein. In einem für diesen Zweck umgebauten Backsteinspeicher präsentiert sich dem Besucher ein unvergleichliches Museum für moderne Gegenwartskunst. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein umgebauter Speicher beherbergt das Restaurant Hafenforum. Weitere Gaststätten an Ufer und Grachten laden zum Verweilen ein. Die Anlage einer Marina mit vorerst 120 Liegeplätzen bietet einen Ausgangspunkt für den Boots-Tourismus im Ruhrgebiet. 

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metropolradruhr

Nächster Standort: am Ankerpunkt (Schwanentor / Yitzhak-Rabin-Platz / Hansegracht / Innenhafen Nord);

Duisburg Hbf., Verknüpfungshalle West, 1,4 km, 6 Min.;
Duisburg Hbf., Haupteingang, 1,5 km, 7 Min.

www.metropolradruhr.de

GASTRONOMIE

Die Gastronomie ist fester Bestandteil des Innenhafens.
www.innenhafen-duisburg.de