Zeche Zollern II/IV

Historische Ansicht der Zeche Zollern. Quelle: RIK Archiv
Historische Ansicht der Zeche Zollern. Quelle: RIK Archiv

1898 wurden die ersten Spatenstiche auf dem Gelände der zukünftigen Zeche Zollern II/IV vorgenommen, die reguläre Kohlenförderung begann bereits 1902. Die Zeche erhielt eine elektrische Fördermaschine und war kurze Zeit später die erste voll elektrifizierte Zeche des Ruhrgebietes. Von der zunehmenden Elektrifizierung profitierten auch das größer werdende Dorf Bövinghausen und weitere umliegende Dörfer.

Die auf dem Zechengelände 1904 in Betrieb genommene Kokerei wurde schon 1918 wieder stillgelegt. Der Bahnhof Bövinghausen expandierte und war in den 1920er-Jahren einer der bedeutetensten Güterbahnhöfe von Dortmund.

Blick in die historische Maschinenhalle. Quelle: RIK Archiv
Blick in die historische Maschinenhalle. Quelle: RIK Archiv

Unrentabel: 1931 drohte die Schließung

Bereits 1931 drohte bereits die Stillegung von Zollern II/IV, da der neue Betreiber, die Vereinigte Stahlwerke (VS), die unrentable Zeche schließen wollte. Die Förderung von kleineren Zechen sollten neue Großschachtanlagen wie im Falle von Zollern die Zeche Germania II/III in Dortmund-Marten übernehmen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich jedoch die wirtschaftspolitische Lage, so dass es zu einer Weiterbetreibung der eigentlich als unrentabel erachteten Anlagen kam. 1935 erfolgte sogar eine Erweiterung und Modernisierung der Zechenanlagen. Den Zweiten Weltkrieg überstand Zollern II/IV unbeschadet, und im Zuge des Wiederaufbaus Deutschlands stand eine erneute Vergrößerung und Modernisierung der Zeche an. 

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Kontakt & Infos

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund- Bövinghausen
Telefon: +49 (0) 231 / 69 61-111

Öffnungszeiten / Führungen

Di-So, feiertags 10-18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr

Das Restaurant Pferdestall ist eine Gastronomie für Museumsgäste. Wer spontan nur ins Restaurant will, muss den vollen Museumseintritt zahlen. Gäste, die ausschließlich das Restaurant besuchen möchten, reservieren bitte spätestens am Vortag im Restaurant Pferdestall unter Tel. 0231 6903236 einen Tisch. Aufgrund einer solchen Reservierung fällt nur eine reduzierte Gebühr von 1 EUR pro Person an. Liegt bei einem Besuch keine Reservierung vor, muss der volle Eintritt gezahlt werden. Ab 18 Uhr ist das Restaurant frei zugänglich.

ÖPNV

Von Dortmund Hbf oder Herne mit Regionalbahn RB 43 bis "Dortmund - Bövinghausen", dann 5 Minuten Fußweg 

VRR-Fahrtenplaner

Mit nur wenigen Klicks zur richtigen ÖPNV-Verbindung: Der VRR-Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur listet alle Bus- und Bahn-Verbindungen zu und zwischen den Ankerpunkten, Panoramen und Siedlungen.

metropolradruhr

Nächster Standort: S-Bf. DO-Lütgendortmund (S4), 3,4 km, 17 Min

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