Wasserturm Dortmund Betriebsbahnhof

Der Wasserturm Dortmund Betriebsbahnhof. Foto: RIK/Reinhold Budde
Der Wasserturm Dortmund Betriebsbahnhof. Foto: RIK/Reinhold Budde

Zunehmender Verkehr und die beengten Verhältnisse am Dortmunder Hauptbahnhof führten Ende der 1930er Jahre zu Planungen für ein neues Betriebswerk im Ortsteil Körne. Neben Anlagen zur Wartung, einer Lokomotivhalle mit Verwaltungstrakt und einem Kesselhaus entstand auch das heute noch weithin sichtbare "Hochhaus". 1943 nahm das Betriebswerk Dortmund Betriebsbahnhof (Bw Dortmund Bbf) seine Arbeit auf. In direkter Nachbarschaft gab es bereits das Bahnbetriebswagenwerk Dortmund (Bww), das um 1940 zur Wartung der Dieseltriebwagen für den „Ruhrschnellverkehr“ in Betrieb genommen wurde.

In dem als „Hochhaus“ bezeichneten Wasserturm, einem neoklassizistischen, mit Klinkern verkleideten Stahlbetonbau, befanden sich auf den ersten sieben Etagen Dienst- und Übernachtungsräume und im oberen Teil ein 1.000 Kubikmeter fassender Wasserbehälter zur Versorgung der Dampflokomotiven. Erst in den 1950er und 1960er Jahren verlor die Dampfkraft durch die Elektrifizierung zahlreicher Strecken und durch den Einsatz von Dieselloks an Bedeutung. Ab 1982 erfolgten hier der Einsatz und die Wartung aller Lokomotiven im Dortmunder Raum.

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Kontakt & Infos

Wasserturm Dortmund Betriebsbahnhof
DB Regio NRW, Werkstatt Dortmund Bbf DB Fernverkehr AG, Werk Dortmund-Spähenfelde
Werkmeisterstraße 71
44145 Dortmund (Innenstadt-Ost)

ÖPNV

Von Dortmund Hbf (Nordausgang) mit Bus 456 bis „Im Spähenfelde“