Aktuelles auf der Route Industriekultur

Baukunstarchiv NRW in Dortmund geht an den Start

Baukunstarchiv NRW. Foto: Cornelia Suhan

„Eins, zwei, drei - Baukunstarchiv.“ Unter diesem Motto ist am 4. November das neue „Baukunstarchiv NRW“ am Ostwall 7 in Dortmund an den Start gegangen. Präsentiert werden derzeit „Ausgesuchte Werke aus der Sammlung“ - so der Untertitel der Eröffnungsausstellung.

Das Baukunstarchiv NRW wird Nachlässe einflussreicher und regional bedeutsamer Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure sammeln und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich machen. Zu den Architekten, deren Werk dabei in Teilen vorgestellt wird, gehören prominente nordrhein-westfälische Baumeister wie Josef Franke, Josef Paul Kleihues, Werner Ruhnau, Harald Deilmann und der Ingenieur Stefan Polónyi.

Es ist beabsichtigt, im Baukunstarchiv NRW einen speziellen fachlichen Informationsort für die Route der Industriekultur zu entwickeln, und zwar mit einer Schwerpunktsetzung zur Architektur- und Ingenieurbaukunst im Ruhrgebiet. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau: „Die Industriekultur geht im Baukunstarchiv NRW eine Allianz mit der Baukultur ein. Eine Allianz, die somit im Herzen Westfalens eine Heimat findet.“

Für das Archiv wurde das 1872 bis 1879 nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch errichtete Landesoberbergamt modernisiert. Zuletzt war hier das Museum am Ostwall untergebracht. Die Kosten lagen bei 3,5 Millionen Euro. Das Land NRW unterstützte den Umbau zu 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung.

Infos unter www.aknw.de