Aktuelles auf der Route Industriekultur

Ein gutes Jahr für Routen-Standorte

Der Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: Thomas Berns

Zufrieden blicken gleich mehrere Standorte der Route der Industriekultur auf das vergangene Jahr zurück: Der Landschaftspark Duisburg-Nord, die DASA in Dortmund und auch das Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen zeigen sich mit der Besucherauslastung 2016 mehr als glücklich.

Insgesamt 1.019.391 Besucher fanden 2016 ihren Weg in den Landschaftspark Duisburg-Nord. Ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr: Im Jahr 2015 waren es 945.949 Besucher. Als echte Publikumsmagneten erwiesen sich dabei der Versuch, im Park einen Sandburg-Weltrekord aufzustellen, sowie die zweite Auflage des Lichtermarktes, der allein 25.000 Besucher verzeichnete.

Auch die Führungen durch den Landschaftspark kamen 2016 gut an: Insgesamt waren 30.793 Gäste bei Hütten-, Fackel-, Fahrrad- oder Kinderführungen dabei, rund 2000 mehr als noch 2015.

Und auch 2017 verspricht einiges: Mit der „LebensART“ kommt im März eine neue Garten- und Lifestylemesse in die Kraftzentrale. Im November dreht sich bei „The Wedding Show by Gala“ alles um Hochzeiten. Auch die Sandburg kommt für eine zweite Auflage in den Park. Natürlich können sich Gäste auch wieder auf etablierte Veranstaltungen freuen: das Street Food Festival, die Photo+Adventure, das Traumzeit Festival, die ExtraSchicht, das Sommerkino, die Ruhrtriennale oder das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen.

Aktuell arbeitet der Park zudem an der energetischen und akustischen Sanierung des Hüttenmagazins. Mit bewilligten Fördermitteln an die Stadt Duisburg aus dem Bundesinvestitionsprogramm für finanzschwache Kommunen setzt der Park im Laufe des Jahres außerdem ein Blockheizkraftwerk um und schafft Elektro-Nutzfahrzeuge an. Auch das aktuell demontierte Windrad kommt 2017 endlich wieder an seinen Platz.

www.landschaftspark.de

 

Auch das Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen blickt auf ein sehr gutes Jahr zurück: Mit rund 24.500 Besuchern verzeichnete das Museum ein Plus von 17,3 Prozent gegenüber 2015 (20.800 Besucher). Seit Gründung des Museums im Dezember 2000 war das vergangene Jahr damit das fünftbeste in der Museumsgeschichte. Zum guten Ergebnis beigetragen haben unter anderem die Nutzer der RuhrTOP Card – hier verzeichnet das Museum ein Plus um 62 Prozent auf über 4.400 Gäste. Die besucherstärkste Veranstaltung 2016: das Lichterfest am 13. Februar, das damit die ExtraSchicht – lange Jahre die größte Veranstaltung des Hauses – als Nummer eins abgelöst hat.

Ins neue Jahr startet das Museum mit neuen Hochspannungsführungen sowie einem erweiterten Angebot für Schulklassen (auch weiterführender Schulen) um Programme für regenerative Energien und zur Industrialisierung des Ruhrgebiets.

www.umspannwerk-recklinghausen.de

 

Einen persönlichen Rekord verzeichnet auch die DASA in Dortmund: Noch nie konnte die Arbeitswelt-Ausstellung so viele Gäste begrüßen wie 2016. Erstmalig kletterte die Zahl über die angestrebte Marke von 200.000. Exakt 203.767 Besucher fanden ihren Weg in Deutschlands größte Ausstellung zum Thema Arbeit und Gesundheit. Punkten konnte dabei die Erfolgs-Schau „Die Roboter“, die ebenfalls mit einem Rekord-Ergebnis von mehr als 150.000 Besuchern im September des Jahres zu Ende ging. Aber auch neue Formate wie die Ausrichtung einer „Maker Faire“, einem weltweit bekannten Familien- und Tüftler-Festival, oder Attraktionen wie der neue Tower-Simulator sorgten für gut gefüllte 13.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Zudem fand die Öffnung am Montag vor allem bei Schulklassen guten Zuspruch.

Für 2017 hat die DASA weiterhin große Pläne. Im März startet die Ausstellung „Alarmstufe Rot“, die den Umgang mit Katastrophen und damit verbundene Sicherheitsfragen in den Mittelpunkt rückt. Die „Maker Faire“ erhält Ende März eine Neuauflage, und ab Mai erobern 30.000 Bauklötze die DASA und freuen sich auf kleine und große Baumeister. Quasi „nebenbei“ stehen einige Renovierungsarbeiten und Baumaßnahmen an.

www.dasa-dortmund.de

 

Die aktuelle Ausstellung „Wunder der Natur“ im Gasometer Oberhausen schließlich brach 2016 alle bisherigen Gasometer-Rekorde: Seit ihrer Eröffnung am 11. März des vergangenen Jahres haben mehr als 750 000 Menschen die bildgewaltige Schau über die Vielfalt und Intelligenz der Tiere und Pflanzen gesehen. Höhepunkt ist der Blick auf die 20 Meter große Erdkugel, auf der sich Tag und Nacht und der Wechsel der Jahreszeiten verfolgen lassen. Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH: „Noch keine der 14 Vorgängerausstellungen, die wir bisher im Gasometer gezeigt haben, hat einen vergleichbaren Zuspruch erreicht wie ‚Wunder der Natur‘. Wir freuen uns besonders, dass der Gasometer damit 2016 zugleich die Ausstellungshalle mit der erfolgreichsten Sonderausstellung des Jahres in Deutschland war.“

Aufgrund des anhaltend großen Besucherechos wurde die Ausstellung bereits im Herbst bis zum 30. November 2017 verlängert.

www.gasometer.de