Aktuelles auf der Route Industriekultur

„Zehn nach Zehn” und „Salon 2030”

Videomapping auf Zollverein. Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Ein Jahrzehnt ist es her, dass auf dem Welterbe Zollverein in Essen die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und das Ruhr Museum eröffnet wurden. Das wird vom 10. bis 25. Januar gefeiert - mit großflächigen Projektionen, Licht- und Klanginstallationen, aber auch mit Diskussionsrunden.

Der Kulturhauptstadt gehuldigt wird beispielsweise im Videomapping „Alle Bilder sind noch da”: Lichtkünstler Wolfram Lenssen lässt die Bilder des Jahres in einer Mediamix-Projektion auf den Gebäuden von Zollverein wieder lebendig werden. Außerdem setzt er den Industriewald unter dem Titel „Zollverein – Licht bei der Nacht” durch eine Licht- und Klanginszenierung in Szene. Mit der Architekturprojektion „Zitier-Bar” erleben die Gäste facettenreiche Sichtweisen auf die Kulturmetropole Ruhr.

Der „Salon 2030” in Halle 5 auf Zollverein lädt sowohl zu Konzerten und Partys ein als auch zu Debatten und Dialogen zum Gestern, Heute und Morgen. Der nächste „Salon 2030” findet am kommenden Freitag, 24. Januar, ab 17.30 Uhr in Halle 5 auf Zollverein statt. Der Direktor des Ruhr Museums, Prof. Heinrich Theodor Grütter, moderiert eine Runde zum Thema: „Wie verhält sich die Industriekultur zur Geschichts- und Erinnerungskultur der Region?” Auf dem Podium diskutieren:

·         Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff, Direktor Deutsches Bergbau-Museum Bochum
·         Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
·         Prof. Dr. Stefan Goch, Vorsitzender des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher,
·         Stellvertretender Leiter der Planungsgruppe für ein Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens
·         Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin Landschaftsverband Westfalen-Lippe
·         Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege sowie
·         Prof. Eberhard Schmitt, Leiter Kommunikation und Nachhaltigkeit RAG-Stiftung.

Den musikalischen Prolog ebenso wie das anschließende Konzert bestreitet die Band Marie Mokati.

„Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 hat die Menschen in der gesamten Metropole Ruhr bewegt und begeistert”, so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr. „Um die Impulse und Erfolge dieses Ereignisjahres für die Kulturmetropole Ruhr zu sichern, stellt der Regionalverband Ruhr gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen jährlich 4,8 Millionen Euro für die Nachhaltigkeit von RUHR.2010 zur Verfügung. Urbane Künste Ruhr, die Kulturnetzwerke der RuhrBühnen und RuhrKunstMuseen und der Emscherkunstweg sind nur einige Beispiele dafür, dass sich die Profilierung der Kulturmetropole Ruhr eindrucksvoll fortsetzt."

UNESCO-Welterbe Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 24 68-10
www.zollverein.de/zehnnachzehn

www.ruhrmuseum.de/geburtstag

Das Welterbe Zollverein ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.