Aktuelles auf der Route Industriekultur

Neuer Besucherrekord für die Route der Industriekultur

Zeche Zollern in Dortmund. Foto: LWL/Martin Holtappels

Neuer Besucherrekord: 6,48 Millionen Menschen besuchten im vergangenen Jahr die 25 Ankerpunkte der Route der Industriekultur. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Seit 2000 haben sich die Besucherzahlen an den wichtigsten Standorten der Route mehr als verdoppelt. Damals wurden 2,96 Millionen Interessierte gezählt. Selbst im Jahr der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 waren die Gästezahlen - damals mit 6,45 Millionen ein absoluter Spitzenwert - etwas niedriger als im vergangenen Jahr.

Mit Abstand am höchsten in der Gunst der Gäste stand 2016 das Welterbe Zollverein. 1,5 Mio Menschen besuchten das Industriedenkmal in Essen. Auch der Landschaftspark Duisburg-Nord konnte die Millionen-Marke knacken (1,02 Mio Besucher). Vervollständigt wird das Trio der gefragtesten Anziehungspunkte auf der Route der Industriekultur vom Gasometer Oberhausen. 767.000 Gäste kamen in den beeindruckenden Ausstellungsraum, in dem seit März 2016 die Erfolgsausstellung „Wunder der Natur“ läuft.

Die Route der Industriekultur ist ein Projekt des RVR. Zum Kernnetz der ausgeschilderten Straßenroute zählen neben den Ankerpunkten 17 Panoramen der Industrielandschaft und die 13 schönsten Siedlungen verschiedener Epochen. „Die Industriekultur ist ein wahrer Anziehungspunkt für alle Besucher der Metropole Ruhr aus dem In- und Ausland“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Unser größtes touristisches Kapital werden wir gemeinsam mit dem Land sichern und erhalten.“