Aktuelles auf der Route Industriekultur

Portal der Industriekultur wieder eröffnet

V.l.n.r. Gudrun Lethmate (RVR/Route der Industriekultur), Prof. Heinrich Theodor Grütter (Stiftung Zollverein) und Martina Sehlke (Besucherzentrum Ruhr) bei der Vorbesichtigung.

Mehr als 100.000 Besucher jährlich zählt das Portal der Industriekultur in der Kohlenwäsche des Welterbes Zollverein in Essen. Die Informationsausstellung ist Teil des Besucherzentrums Ruhr und wurde jetzt zwei Monate lang aufwendig aktualisiert und ergänzt. Besucher können an verschiedenen Stationen den Strukturwandel der Metropole Ruhr kennenlernen, sich über Ankerpunkte der Route der Industriekultur sowie weitere industriekulturelle Highlights Nordrhein-Westfalens und Europas informieren.

Nach dem Umbau kommen nun größere, interaktive Displays zum Einsatz, die auch inhaltlich überarbeitet wurden. Zudem wurden einzelne Standorte durch Originalobjekte ergänzt. Zu sehen sind beispielweise in der Vitrine zur Station LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen originale Zinkbarren und eine Grubenlampe, der so genannte westfälische Frosch des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Witten. Neu ergänzte Stationen sind das LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte in Oberhausen und die Zeche Ewald/Landschaftspark Hoheward in Herten/Recklinghausen.

Darüber hinaus ermöglicht die Modernisierung des Portals nun den barrierefreien Zugang zu allen multimedialen Informationsmodulen. Für Menschen mit Seheinschränkung stehen neue taktile Modelle zur Verfügung. Das Projekt wird vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gefördert.

Portal der Industriekultur
UNESCO-Welterbe Zollverein
Areal A [Schacht XII]
Kohlenwäsche [A14]
Fritz-Schupp-Allee 14
45309 Essen