Aktuelles auf der Route Industriekultur

Radeln nach Zahlen im radrevier.ruhr

Knotenpunkt am Dortmunder U. Foto: RVR/Spiering

Mit dem Rad quer durchs Ruhrgebiet – dank eines gut ausgebauten Radwegenetzes wird diese umweltfreundliche Art der Fortbewegung immer komfortabler. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ergänzt seit einem Jahr die bestehende und landesweit einheitliche Fahrradwegweisung um eine Knotenpunktwegweisung nach niederländischem Vorbild.

Die Einführung des neuen Wegweisungssystems im östlichen Ruhrgebiet (Hamm, Kreis Unna, Dortmund, Hagen) ist bereits abgeschlossen. Zurzeit werden die zusätzlichen Wegweiser im Kreis Recklinghausen, Herne, Bochum, Gelsenkirchen, Essen und im Ennepe-Ruhr-Kreis aufgestellt. Im Anschluss daran folgen die Knotenpunkte im westlichen Ruhrgebiet (Kreis Wesel, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Bottrop). Die Fertigstellung des neuen Wegweisungssystems ist für Ende 2018 geplant.

Mehr als 250 rote „Knotenpunkte“ sollen künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes in der gesamten Metropole stehen und zeigen, wo’s lang geht. Das Besondere: Die Wegweiser sind durchnummeriert. Dadurch müssen sich Radler künftig nicht mehr nur mit Kartenmaterial und an Ortsbezeichnungen orientieren. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken. Beim Radeln nach Zahlen führt der Weg zum Beispiel vom Schiffshebewerk Henrichenburg – der Nummer 32 - zum Knotenpunkt 36, 38 und 39 (Rhein-Herne-Kanal) zum Museum Strom und Leben, dem Umspannwerk in Recklinghausen.

Das leicht verständliche Wegweisungssystem soll das Interesse auswärtiger Radtouristen an der industriellen Kulturlandschaft zusätzlich ankurbeln. Das Ruhrgebiet ist heute schon die viertbeliebteste Radreiseregion in Deutschland, und dieser Status soll mit dem Radeln nach Zahlen weiter ausgebaut werden.

Das neue Knotenpunktsystem ist ein wichtiger Baustein im radrevier.ruhr, der neuen Dachmarke für qualitätvolles Radeln in der Metropole Ruhr. Die Römer-Lippe-Route im nördlichen Ruhrgebiet, im Herzen die Route der Industriekultur per Rad und im Süden der RuhrtalRadweg bilden das radtouristische Kernnetz der Metropole Ruhr, das der RVR zusammen mit der Ruhr-Tourismus GmbH als zertifizierte Radreiseregion entwickelt.

Die Knotenpunkte werden darüber hinaus mit einem Notrufsystem und mit touristischen Informationen ausgestattet. Im Regelfall steht an jedem Wegweiser eine Orientierungstafel mit Karte des Netzsystems und den Nummerierungen. Realisiert wird das Knotenpunktsystem im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes NRW (RWP) zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Die Mittel kommen von Bund, Land und RVR.

www.radrevier.ruhr

Weitere Informationen zur Route der Industriekultur per Rad sind hier zu finden.