Berger-Denkmal

Foto: RIK/ Guntram Walter

Das turmartige Denkmal im Wilhelminischen Monumentalstil ist ein Dokument des Zeitgeistes in Witten um die Jahrhundertwende. Vom Bergerdenkmal aus fällt der Blick auf die Hänge des Ruhrtals, das Wasserkraftwerk Hohenstein sowie den langen Eisenbahnviadukt. In der Ferne erkennt man den Schlot der Zeche Nachtigall im Muttental, das als die Wiege des Ruhrbergbaus gilt.

Der Aussichtspunkt und die sich anschließenden Parkanlagen auf dem Hohenstein waren immer schon ein beliebtes Ausflugsziel, das zum Spazierengehen, zu sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Mountainbiken und Nordic Walking oder zu einem Besuch des Restaurants Haus Hohenstein einlädt. Auch für Familien mit Kindern wird hier viel geboten: Neben Sandkästen und Spielgeräten gibt es unter anderem einen Streichelzoo sowie Damwild- und Wildschweingehege.

In den 1920er-Jahren befand sich hier eine der größten Freilichtbühnen Deutschlands, zu der vor dem Fernsehzeitalter das halbe Ruhrgebiet pilgerte und an der u.a. die bedeutende Malerin Elisabeth Schmitz als Ausstatterin wirkte. Von dieser Anlage ist allerdings heute nichts mehr zu sehen. 

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Kontakt & Infos

Berger-Denkmal
Hohenstein
58453 Witten

ÖPNV

Von Witten Hbf ca. 15 Minuten Fußweg 

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Haus Hohenstein
Restaurant - Gästehaus
Hohenstein 32
58453 Witten
Fon: 02302 / 58 00 00
www.hohensteinwitten.de