Halde Rungenberg

Foto: RIK/ Guntram Walter

Der südöstliche Teil der Halde wurde nach den Plänen des Architekten Rolf Keller, der auch die Neubauten in der Siedlung entwarf, zu einer schwarzen Pyramide aufgeschüttet. Über quadratischem Grundriss ragen zwei Dreieckspyramiden in die Höhe, bekrönt von dicken Röhren aus verrostetem Stahl, die wie überdimensionale Fernrohre gen Himmel gerichtet sind und die Lichtinstallation "Nachtzeichen" beherbergen. Lichtinstallation und auch das "Schienenplateau" stammen von Hermann EsRichter aus Oberhausen und Klaus Noculak aus Berlin, die 1992 den Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Halde gewannen. Form und Schwärze geben der Halde einen markanten Gipfel, denn die Pyramiden sind aus schwarzem Bergematerial aufgeschüttet und nicht begrünt. Nur hier und da wagt sich ein kleines Pflänzchen aus dem unwirtlichen Boden. Für den aufmerksamen Besucher, der um die Pyramiden geht oder auch die schmalen Grate zu den Lichtinstallationen heraufbalanciert, wird die schwarze "Masse" bald zu einem interessanten Entdeckungsfeld.

Natürlich bietet die Halde dem Besucher auch einen guten Blick auf die unmittelbare Umgebung - der Zusammenhang zwischen dem Bergwerk Hugo und der Halde, aber auch zwischen Zeche und Siedlung wird noch einmal deutlich - und auf das Panorama Ruhrgebiet.

 

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Kontakt & Infos

Halde Rungenberg
Holthauser Straße
45897 Gelsenkirchen-Buer

Nachtzeichen

Die auf den Pyramidenspitzen positionierten Scheinwerfern werden eine halbe Stunde nach der Straßenbeleuchtung eingeschaltet und sind bis Mitternacht in Betrieb.

ÖPNV

Von Gelsenkirchen Hbf mit Straßenbahn 301 bis "Emil-Zimmermann-Allee" 

VRR-Fahrtenplaner

Mit nur wenigen Klicks zur richtigen ÖPNV-Verbindung: Der VRR-Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur listet alle Bus- und Bahn-Verbindungen zu und zwischen den Ankerpunkten, Panoramen und Siedlungen.