Wegweisung

Fahrradsommer der Industriekultur

Letztendlich behielt das Wetter die Oberhand: Zwei Stunden früher als geplant musste die 12. Auflage des Fahrradsommers der Industriekultur am 13. Mai die Segel streichen. Mit Blick auf die aktuellen Unwetterwarnungen hatten die Veranstalter, der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG), den vorzeitigen Abbruch des Festes beschlossen. Bis dahin jedoch hatten sich knapp 3000 Besucher vom radtouristischen Angebot der Metropole Ruhr und der Route der Industriekultur begeistern lassen.

Das Bühnenprogramm musste wegen des einsetzenden Regens leider vorzeitig abgebrochen werden. Foto: RIK/Magdalena Stengel

Rundum-Erlebnis

Mehr als 40 Aussteller, vom Fahrradfachgeschäft über E-Bike-Anbieter bis hin zu Navigationsthemen, sorgten am 13. Mai an der Jahrhunderthalle in Bochum für das „Rundum-Erlebnis Rad“. Beim „Fahrradsommer der Industriekultur“ standen neben Produktneuheiten und aktuellen Radtrends auch radtouristische Angebote im Fokus - wie etwa die Route der Industriekultur per Rad. Ein Highlight war die „Meile der Industriekultur“, auf der sich die einzelnen Ankerpunkte der Route präsentierten. Ausführliche Informationen zur Route lieferte der Regionalverband Ruhr (RVR) zudem auf dem „Entdeckerpfad”, auf dem die Besucher des Fahrradsommers die Dimensionen der Route wortwörtlich erfahren können.

Das geplante Bühnen- und Unterhaltungsprogramm allerdings kam am 13. Mai nicht gänzlich zum Zug. Gudrun Lethmate vom Referat 19 des RVR: „Die Feuerwehr hat uns halbstündlich über die Unwetterlage informiert. Gegen Mittag war dann leider abzusehen, dass der sintflutartige Regen anhalten wird. Aus Sicherheitsgründen haben wir die restliche Veranstaltung daher abgebrochen."

Doch auch hier gilt: Nach dem Fahrradsommer ist vor dem Fahrradsommer. Im Frühjahr 2019 startet die Familienveranstaltung in die nächste Runde. Dann hoffentlich bei besserem Wetter.

Mit dem Rad anreisen

Die Jahrhunderthalle Bochum lässt sich problemlos mit dem Fahrrad über das Radverkehrsnetz NRW erreichen. Besonders reizvoll ist die Anfahrt über die Erzbahntrasse.
www.radroutenplaner.nrw.de

Wer kein eigenes Bike zur Verfügung hat: An der Route der Industriekultur sowie an über 300 Stationen in der Metropole Ruhr stehen Fahrräder zum Mieten bereit. An der Jahrhunderthalle ist ebenfalls eine Radstation vorhanden. Alle Infos dazu unter
www.revierrad.de und
www.metropolradruhr.de

GPX-Anfahrtskarte

Sie suchen nach einer passenden Route, um mit dem Rad zum Fahrradsommer der Industriekultur zu fahren? Schauen Sie in unsere Karte - darin finden Sie Streckenverläufe und GPX-Dateien zu insgesamt sieben Routen.

Hinweis

Der Eintritt zum Fahrradsommer der Industriekultur ist frei.