Wegweisung

Eine so genannte Eingangstafel mit Hinweis auf eine industriekulturelle Sehenswürdigkeit.
Eine so genannte Eingangstafel mit Hinweis auf industriekulturelle Sehenswürdigkeiten.
Hinweis auf den Verlauf der Hauptroute.
Hinweisschild zum Verlauf der Hauptroute.

Unterwegs auf der Route

Keine andere Region bietet städteübergreifend eine derart dichte industrielle Kulturlandschaft wie die Metropole Ruhr. Erkunden lässt sich die Route der Industriekultur, lassen sich Ankerpunkte, Panoramen und Siedlungen, auf vielerlei Weise - per Rad, zu Fuß oder auch per Pkw. Die aktuell 28 Themenrouten fungieren zudem als ergänzende „Ideensammlung“ und zeigen Möglichkeiten auf, das Ruhrgebiet und die Route unter ganz speziellen Gesichtspunkten zu entdecken.

Ganz nah dran am industriekulturellen Erbe der Region sind Besucher bei einer Radtour. Foto: RIK/Thomas Berns
Ganz nah dran am industriekulturellen Erbe der Region sind Besucher bei einer Radtour. Foto: RIK/Thomas Berns

Die Route per Rad

Die Route der Industriekultur per Rad, ein künftig 1.200 Kilometer langes, ausgeschildertes Wegenetz, ist eines der Kernelemente des radrevier.ruhr. Unter dieser Dachmarke stellt sich die Metropole Ruhr derzeit radtouristisch neu auf - und setzt dabei insbesondere auf die Alleinstellungsmerkmale der Route der Industriekultur. Radeln auf Trassen und Radsport auf Halden etwa.

Flexible Radverleih-Systeme wie RevierRad und metropolradruhr garantieren dabei Freizeitspaß auf unkomplizierte Weise. Ein umfassendes Knotenpunktsystem erleichtert Radtouristen die Orientierung auf sämtlichen Streckenabschnitten. 

Das UNESCO-Welterbe Zollverein und das Ruhr Museum in Essen. Foto: RIK/Sascha Kreklau
Das UNESCO-Welterbe Zollverein und das Ruhr Museum in Essen. Foto: RIK/Sascha Kreklau

Die Route per Pkw

Die wichtigsten Standorte der Route werden dem Autofahrer über einen rund 400 Kilometer langen Straßenrundkurs erschlossen. Insgesamt 1400 Wegweiser erleichtern die Orientierung; bereits auf den Autobahnen verweisen 42 touristische Informationstafeln auf die Hauptstandorte der Route. Weitere interessante industriekulturelle Standorte und Objekte werden über eine abgestufte touristische Beschilderung ebenfalls explizit ausgewiesen.

Zudem ist die Route der Industriekultur, als erste industriekulturelle Ferienstraße Deutschlands, Mitglied im „Ferienstraßennetz“. Das Internetportal listet in Kooperation unter anderem mit dem ADAC die schönsten und interessantesten Autorouten im In- und Ausland.

Paradebeispiel Zinkfabrik Altenberg: Hier liegt die Bushaltestelle nicht nur direkt vor der Haustür. Das Museum ist auch nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Foto: RIK/Sascha Kreklau
Paradebeispiel LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen: Hier liegt die Bushaltestelle nicht nur direkt vor der Haustür. Das Museum ist auch nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Foto: RIK/Sascha Kreklau

Die Route per Bus und Bahn

Die Hauptstandorte der Route sind in der Regel gut mit dem ÖPNV zu erreichen. Zur besseren Planung haben VRR und RVR zudem einen eigenen Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur erarbeitet. Mit nur wenigen Klicks werden per Karten- oder Listenansicht sämtliche Verbindungen zu den Ankerpunkten, den Panoramen und den Siedlungen der Route angezeigt. 

Unterwegs in Mülheim mit der Weißen Flotte. Foto: Schacht 11
Unterwegs in Mülheim mit der Weißen Flotte. Foto: Schacht 11

Die Route per Schiff

Einzelne Standorte der Route der Industriekultur lassen sich auch bequem per Schiff erreichen oder mit einem maritimen Ausflug auf Ruhr, Rhein und den Kanälen oder den Stauseen der Region kombinieren - die berühmte Villa Hügel in Essen beispielsweise mit einer Tour auf dem Baldeneysee. Der Rhein-Herne-Kanal wiederum, auf dem sich einst Kohlenschiff an Kohlenschiff drängte, hat sich längst zum KulturKanal gemausert. Einer Erlebnispassage vom Duisburger Innenhafen bis zum Dattelner Meer, auf der nicht nur zur jährlichen Schiffsparade Industriekultur, einzigartige Landmarken, Kunst, Kultur und Entertainment eine spannende Verbindung eingehen. Eine Übersicht über die Angebote der Ausflugssschiffahrt in der Metropole Ruhr hat der RVR in einer eigenen Broschüre zusammengestellt.

Übrigens lassen sich auf der Route die Transportmittel Schiff und Rad auch hervorragend kombinieren: Die ruhrtalFähre „Hardenstein“ zwischen der Schleuse Herbede und der Burgruine Hardenstein beispielsweise schließt eine ganz entscheidende Lücke im Wegenetz des RuhrtalRadweges.

Der Zukunftsstandort Zeche Ewald zur ExtraSchicht. Foto: RTG/Brigitte Berkau
Der Zukunftsstandort Zeche Ewald zur ExtraSchicht. Foto: RTG/Brigitte Berkau

Gemeinsam unterwegs: die ExtraSchicht

200.000 Besucher, 46 Spielorte, 21 Städte, eine Nacht: Seit 2001 präsentiert die ExtraSchicht, die Nacht der Industriekultur, Standorte auf und entlang der Route der Industriekultur von ihrer vielleicht schönsten Seite. Als städteübergreifendes Kulturfestival, das 2001 aus der Idee geboren wurde, das industriekulturelle Erbe der Region miteinander zu vernetzen, bietet die ExtraSchicht immer am letzten Samstag im Juni außergewöhnliche Kleinkunst, Theater, Lichtinstallationen, Musik, Workshops und Comedy an außergewöhnlichen Spielorten.

Dem Anspruch städte- und standortübergreifender Mobilität zollen in dieser Nacht neben Shuttlebussen auch eigens eingesetzte Straßenbahnen, Schiffe und Linienbusse Rechnung, die ebenso zu Veranstaltungsorten auf Zeit werden wie die Bahnhöfe selbst. 

Segway Tour auf dem Gelände der Zeche Ewald. Foto: RVR
Segway Tour auf dem Gelände der Zeche Ewald. Foto: RVR

Geführte Touren und Ausflüge

Mit Fackeln auf die Schurenbachhalde. Auf dem Segway durch den Duisburger Innenhafen. Per Shuttlebus zum Horizontobservatorium. Der RVR sowie zahlreiche lokale und regionale Anbieter machen auch ungewöhnliche Touren auf der Route der Industriekultur möglich.

Eine Übersicht über die Angebote liefert die Ruhr Tourismus GmbH. Aktuelle Termine sind im Veranstaltungskalender, in den News sowie auf der Facebook-Seite der Route der Industriekultur zu finden.

Tourismusmagnet Industriekultur

2017 besuchten über sieben Millionen Menschen die 25 Ankerpunkte der Route der Industriekultur und erzeugten einen Bruttoumsatz von rund 285 Millionen Euro. Der Tourismus zur Route der Industriekultur löst Beschäftigungseffekte von mindestens 6.150 Arbeitsplätzen aus. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Instituts dwif-Consulting, die der RVR in Auftrag gegeben hat. Weitere Details liefert der als PDF hinterlegte Endbericht.

VRR-Fahrtenplaner

Mit nur wenigen Klicks zur richtigen ÖPNV-Verbindung: Der VRR-Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur listet alle Bus- und Bahn-Verbindungen zu und zwischen den Ankerpunkten, Panoramen und Siedlungen.

Unterkünfte & Camping

Sie planen einen Urlaub in der Metropole Ruhr? Ihr Ansprechpartner in Sachen Touren, Unterkünfte und Kombi-Angebote ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG). Eine Übersicht über Camping- und Wohnmobilstellplätze im Ruhrgebiet findet sich hier.

RUHR.TOPCARD

Die Vorteils-Karte für die ganze Metropole Ruhr - und für viele Standorte der Route der Industriekultur.

metropolradruhr

Auf den Internetseiten von metropolradruhr können Preise eingesehen und die einzelnen Standorte in der Metropole Ruhr abgerufen werden.

RevierRad

Hier findet sich eine komplette Übersicht über alle RevierRad-Stationen in der Metropole Ruhr.

ExtraSchicht

Immer am letzten Samstag im Juni bitte die Metropole Ruhr zur ExtraSchicht. Von 18 bis 2 Uhr morgens in eine ganze Region in und entlang der Route der Industriekultur auf den Beinen.

Ausflugsschifffahrt

Eine Übersicht über Schiffstouren, Linien- und Sonderfahrten bietet die kostenlose Broschüre „Ausflugsschifffahrt in der Metropole Ruhr“ des Regionalverbands Ruhr (RVR), die hier zum Download zur Verfügung steht.

Ferienstrassennetz

Inspirationen und Tipps für spannende und abwechslungsreiche Autotouren nicht nur auf der Route der Industriekultur liefert das Portal „Ferienstraßennetz“.