Vielfalt des Ruhrgebiets: die Themenrouten entlang der Route der Industriekultur

Was passiert, wenn man beeindruckende Ankerpunkte, faszinierende Panoramen und Aussichtspunkte sowie authentische Siedlungen miteinander verbindet? Man erhält erlebnisreiche Themenrouten quer durch die Metropole Ruhr. Abseits mitunter der eigentlichen Route der Industriekultur. Doch nicht weniger spannend. Nicht weniger lehrreich.

Zollverein 3/7/10, Essen. Foto: Michael Gohl
Zollverein 3/7/10, Essen. Foto: Michael Gohl

Kulturlandschaft des Ruhrgebiets

Mehr als 1000 Standorte in aktuell 28 Themenrouten (die Routen „Gelsenkirchen“ und „Eisen & Stahl“ sind in Vorbereitung) bilden derzeit ergänzend zur eigentlichen Route der Industriekultur ein feingliedriges Netzwerk, das die Industrielle Kulturlandschaft des Ruhrgebiets in all seinen Facetten spiegelt. Die Natur spielt hier ebenso eine Rolle wie Stadtgeschichte, beeindruckende Architektur, die prägende Bergbauvergangenheit und Stahlproduktion oder das vielfältige Transportwesen. 

Der Begriff Route ist dabei nicht als vorgegebene Wegstrecke zu verstehen, sondern bietet den fachlich und speziell Interessierten die Chance, das Ruhrgebiet auf ganz persönliche und durchaus auch auf ganz andere Weise zu entdecken. Ob es nun um historische Eisenbahnen, die Dortmunder Bierbraukunst, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen oder die Industrialisierung der Region geht.

Für die Zusammenstellung der Routen, der Texte und Bilder zeichnen dabei stets Experten des Fachgebietes verantwortlich.

Entdeckerpass

55 herausragende Zeugnisse der industriekulturellen Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebietes bilden die Route der Industriekultur. Dazu gehören überregional bedeutende Industrieanlagen ebenso wie von namhaften Architekten entworfene Arbeitersiedlungen, Museen oder Panoramen. Einen perfekten Überblick gewährt die Broschüre „Entdeckerpass“ des Regionalverbands Ruhr (RVR).