Hafenanlagen

Hafenanlagen. Foto: RIK/ Guntram Walter
Hafenanlagen. Foto: RIK/ Guntram Walter

Längs der Promenade rings um den Innenhafen zeugen vielfach technische Einrichtungen noch von den ursprünglichen Hafenfunktionen. Das Umladen der Massengüter vom Schiff in die Lagerschuppen und umgekehrt blieb lange sehr arbeitsaufwändig. Für Sackträger waren Treppenpfade in der abgeschrägten Kaimauer angelegt. Erst um 1850 gab es die ersten Eisenkräne, die später mit Dampfkraft betrieben wurden. Mehrere in Beton vorgebaute Verladerampen an den Speichergebäuden sind noch an Ort und Stelle erhalten. Davor verläuft der Gleiskörper der Hafenbahn parallel zum Hafenkanal und darauf sind fahrbare Drehkräne installiert. Bereits Jahre bevor es am Innenhafen einen Pfad der Industriekultur gab, wurde ein Turmdrehkran von 1904, der zur Homberger Rheinwerft gehörte, vor das Kultur- und Stadthistorische Museum versetzt, um ihn hier als Denkmal zu konservieren.

Zu den Mühlenbetrieben gehörten pneumatische Elevatoren, die das Getreide direkt aus dem Schiff in die oberen Stockwerke der Speicher und Silos transportierten. Umgekehrt sorgten Schütttrichter für das Umfüllen auf Getreideschiffe. In den Speichern gab es Wendelrutschen für den Weg nach unten bis zur Sackabfüllung und dem Verladen auf Güterwaggons. Am Holzhafen wurden Kohlenkipper errichtet, um die Kohle aus den Waggons in die Lastschiffe umzuladen. Ein Kipperfundament in Beton ist erhalten.

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