Hansegracht

Hansegracht. Foto: RIK / Guntram Walter
Hansegracht. Foto: RIK / Guntram Walter

Die neuen "Grachten" stellen ein wesentliches Element des Masterplans von Lord Norman Foster für die Wasserbewirtschaftung am Innenhafen dar. Um im östlichen Hafenbecken das Wasser zu einer Erlebnisfläche umzugestalten, wurde dieser Teil vom übrigen Hafen durch das Querungsbauwerk getrennt, nach unten abgedichtet und mit Grundwasser gefüllt. In den drei Zulaufkanälen, der Hansegracht, deren Name auf die frühere Hansestadt Duisburg verweist, der Speicher- und der Holzgracht, wird das Niederschlagswasser des Areals gesammelt und über einen Überlauf in das Hafenbecken geleitet. Bei Trockenheit speist eine Solarpumpe am Kopfende der Hansegracht mit einer Jahresleistung von 90.000m³ Grundwasser ein. Ein Überlauf längs der Hafen-Nordseite lässt überschüssiges Wasser in ein Kiesbett versickern und führt es letztlich wieder dem Grundwasser zu. Dort, wo das Regenwasser in die Grachten eingeleitet wird, sorgen Kleinbiotope mit Schilf für die Vorklärung. Dieses Wasserkreislaufsystem entschärft das Problem eines hohen Grundwasserspiegels im Hafenbereich und ermöglichte die heutige Bebauungsdichte bei gleichzeitiger Entlastung des Abwassersystems. 

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Kontakt & Infos

Hansegracht
Philosophenweg
47051 Duisburg

ÖPNV

Von Duisburg Hbf (Osteingang) mit Bus 934 bis "Hansegracht"