Kultur- und Stadthistorisches Museum

KSM. Foto: RIK / Guntram Walter
KSM. Foto: RIK / Guntram Walter

Die Rosiny-Mühle von 1902 war die erste Mühle am Innenhafen, die eine Umwidmung als Kulturbau erfuhr. 1989, nachdem das Gebäude durch die Aachener Architektur Fabrik afa umgebaut und ergänzt worden war, zog das Kultur- und Stadthistorische Museum hier ein. Es beherbergt umfangreiche Sammlungen zur Stadtgeschichte seit frühmittelalterlicher Zeit. Kernstück ist die Ausstellung zum Werk des berühmtesten Duisburgers, Gerhard Mercator (1512-94) mit zwei originalen Globen dieses Begründers der winkeltreuen sog. Mercator-Projektion, ohne die die moderne Kartographie und damit Schifffahrt und Welthandel nicht vorstellbar wären.

1566 zeichnete Johannes Corputius, ein Schüler des Gerhard Mercator, einen genauen Stadtplan Duisburgs. Vor dem Museum steht ein Bronzeguss dieses Planes, auf dem heute noch einige erhaltenen Gebäude wiederzuerkennen sind:

  • Das Dreigiebelhaus, um 1536 errichtet gilt als ältestes Haus Duisburgs
  • Die Karmelkirche, seit 1265 Minoritenkloster
  • Der Aachener Turm, nahe des Minoritenklosters mit einer ummauerten Klosterkloake aus dem 14. Jahrhundert.
  • Die Salvatorkirche, heute nach einem Stadtbrand im Jahr 1283 ein spätgotischer Bau.

Das Rathaus, 1897-1902 nach Plänen des Karlsruher Baumeisters Ratzel errichtet, ist dort noch nicht verzeichnet, ebenso wenig die Grundschule von 1893 am Flachsmarkt, die heute das Internationale Zentrum der VHS beherbergt. 

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Kontakt & Infos

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Johannes-Corputius-Platz 1
47051 Duisburg
Telefon: +49 (0) 203 / 28 32 64-0

ÖPNV

Von Duisburg Hbf mit Straßenbahn 901 bis „Rathaus“