Themenroute 2 - Industrielle Kulturlandschaft Zollverein

Zollverein 3/7/10. Foto: Michael Gohl
Zollverein 3/7/10. Foto: Michael Gohl

Rings um die Zeche Zollverein und ihr schwarzes Gold drehte sich einst das ganze Leben im Essener Norden. Zeitweise gab es hier die höchste Konzentration des Bergbaus im Ruhrgebiet. 1847 nahm das Bergwerk seinen Betrieb auf. 1932 war die Zeche die modernste der Welt. Mehr als 5.000 Bergleute arbeiteten zu den besten Zeiten der Kohle auf der Anlage. Sie lebten in den großen Arbeitersiedlungen, so im Hegemannshof, benannt nach einem alten Bauernhof, auf dessen Grund die Siedlung erbaut wurde. Mehr als 210 Millionen Tonnen Kohlen wurden auf Zollverein gefördert. Am 23.12.1986 kam "der Deckel auf den Pütt". Im Jahre 2001 wurde die gesamte Anlage von Zollverein 12 samt der Kokerei und den angrenzenden Gründungs- schächten 1/2 zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Eine erlebnisreiche Tour erwartet Sie. Erstmal steht natürlich eine Besichtigung des Welterbes auf dem Programm. Die Route führt Sie dann weiter - am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad - zu den anderen Zollvereinstandorten, ihren Halden und Siedlungen und vielem mehr. Bilderbuchartig lassen sich im Umfeld von Zollverein die Facetten einer industriellen Kulturlandschaft ablesen.