Altmarkt

Altmarkt. Foto: RIK/ R. Budde
Altmarkt. Foto: RIK/ R. Budde

Der von der neugotischen Herz-Jesu-Kirche und von profanen Gebäuden der Jahrhundertwende umgebene Altmarkt in der Alt-Oberhausener Innenstadt ist heute Dreh- und Angelpunkt des städtischen Marktgeschehens, das montags bis samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr hier stattfindet.

1874 erhielt Oberhausen die Stadtrechte. In diesem Zusammenhang erhielt der Platz zwei Jahre später eine symbolische Aufwertung in Gestalt eines Krieger- denkmals. Eine geflügelte Siegesgöttin fordert auf einer hohen Säule über pyramidenförmigem Sockel das "Gedenken an die heldenmuthigen Kaempfe und Siege unserer Krieger..." ein.

Direkt am Altmarkt befindet sich die katholische Pfarrkirche Herz-Jesu. Die Katholiken, deren Anteil an der Bevölkerung Gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch eine starke Zuwanderung von polnischen Arbeitern und ihren Familien zunahm, errichteten 1889 durch Umbau eines Saales zunächst eine Behelfskirche. Zwischen 1909 und 1911 entstand schließlich das stattliche neugotische Gotteshaus. Nach starken Zerstörungen durch Luftangriffe im Jahre 1943 war die Kirche nicht mehr zu benutzen. Erst 1948 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, der1957 mit der Weihe des Hochaltars durch den damaligen Kölner Kardinal Frings abgeschlossen wurde. Die Pläne für die Umgestaltung im Inneren stammen von dem sehr bekannten Kirchenbaumeister Dominikus Böhm.  

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Kontakt & Infos

Altmarkt
46045 Oberhausen

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Von Oberhausen Hbf (Hauptausgang) ca. 10 Minuten Fußweg