Direktorenvilla der Zeche Concordia

Direktorenvilla der Zeche Concordia. Foto: RIK/ R. Budde
Direktorenvilla der Zeche Concordia. Foto: RIK/ R. Budde

Im Jahr 1897 ließ die Concordia-Bergbau-AG für ihren Direktor Wilhelm Liebrich eine Villa errichten. Das zweigeschossige Haus in gelbem Backstein weist rote Sandsteindetails auf; es folgt im Stil der nordischen Spätrenaissance. Die Ecke zur Freiherr-vom-Stein-Straße ist erkerartig ausgebaut; weitere Vorbauten nehmen Eingang und Gartenzimmer auf. Ihren Namen trägt die Villa nach ihrem letzten Bewohner, Direktor Erich Meuthen. Ein ausgedehnter Park mit Rosen- und Staudengarten, Wasserbecken, Garten- und Gewächshaus umgab das stattliche Haus, das 1903 durch eine große Terrasse auf der Gartenseite ergänzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb die Stadt Oberhausen das Anwesen, und die Stadtbücherei zog in die Villa ein.

Heute ist sie Sitz der Internationalen Kurzfilmtage, die im Jahr 1954 als "Westdeutsche Kulturfilmtage" gegründet wurden. In den 80er Jahren wurde der Bau modernisiert und erhielt einen modernen, stählernen Dachaufbau in Form eines Tonnengewölbes. Der Park wurde zu einer öffentlichen Anlage umgestaltet. Im nordöstlichen Bereich ist der Baumbestand noch weitgehend erhalten. 

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Kontakt & Infos

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
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