Westfriedhof Lirich

Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde
Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde

890 als zweiter kommunaler Friedhof der Stadt Oberhausen angelegt, war der Westfriedhof auch eine Folge der Industrialisierung. Der erste Friedhof an der Duisburger Straße musste 1922 nämlich dem näher rückenden Schlackenberg der GHH weichen. Daher erklärte sich diese bereit, Grundstück und Kosten der Umbettungen zu übernehmen. 

Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde
Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde

Mit der Errichtung der Friedhofskapelle 1923 begann ein neuer Abschnitt in der baulichen Entwicklung des Westfriedhofs. War er bis dahin ein reines Begräbnisfeld, so wurden die nachfolgenden Ausbauflächen mit Grün- und Blumenanlagen viel aufgeschlossener gestaltet und trugen Züge einer Parklandschaft. In über 100 Jahren wurde der Friedhof sieben Mal bis auf eine Fläche von 35 Hektar erweitert. 

Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde
Westfriedhof Lirich. Foto: RIK/ R. Budde

Auf dem Westfriedhof befinden sich Grabmale und Denkmäler, die sehr unterschiedliche Aspekte der Oberhausener Geschichte widerspiegeln. U.a. befindet sich dort ein aufwändig gestaltetes Mahnmal für die am 23. April 1938 bei einer Schlagwetterkatastrophe verunglückten Bergleute der Zeche Concordia. Es zeigt einen unter Tage schwer arbeitenden Bergmann und lässt gleichzeitig Assoziationen zu einer Grabkammer aufkommen. 

zurück 23/43 vor

Kontakt & Infos

Westfriedhof Lirich
Emscherstraße 70
46049 Oberhausen-Lirich

ÖPNV

Von Oberhausen Hbf mit Bus 935, 955 oder 995 bis "Lirich Westfriedhof"