Alfred Krupp-Denkmal an der Marktkirche

Alfred Krupp-Denkmal an der Marktkirche. Foto: RIK/Reinhold Budde
Alfred Krupp-Denkmal an der Marktkirche. Foto: RIK / R. Budde

Nur drei Wochen nach dem Tod Alfred Krupps beschlossen die Stadtverordneten der Stadt Essen am 5. August 1887 die Errichtung eines Denkmals für den Verstorbenen. Der Berliner Bildhauer Fritz Schaper (1841-1919) wurde im städtischen Auftrag mit der Ausführung des Denkmals für den „großen Sohn“ der Stadt beauftragt. Am 14. Juli 1889, dem zweiten Todestag Alfred Krupps, wurde das Denkmal feierlich enthüllt. Oberbürgermeister Zweigert hielt die Ansprache, in der er das Denkmal als „Zeichen der Dankbarkeit der Bürger der Stadt Essen“ ansah. Diese äußerte sich auch in der Inschrift „Die dankbare Vaterstadt“ auf der Sockelrückseite.

Die 2,6 Meter hohe Bronzefigur zeigt Alfred Krupp in einfachem Reitanzug, seiner Alltagskleidung. Die linke Hand ist in die Hüfte gestellt, gleichzeitig hält sie den für Alfred Krupp obligatorischen, zusammengedrückten Hut. Mit der Rechten stützt sich Krupp auf einen Amboss, über dem ein Schurzfell hängt. Es sind Attribute, die auf seine Tätigkeit in der von ihm geleiteten Gussstahlfabrik hinweisen. Auch in einem anderen repräsentativen Werk wurde Alfred Krupp in dieser Kleidung dargestellt: Auf einem Gemälde von Julius Grün, das heute in der großen Halle im Erdgeschoss der Villa Hügel hängt. Das Alfred Krupp-Denkmal wurde nach seiner Aufstellung mehrfach innerhalb der Stadt Essen versetzt. Erst 2006 wurde es wieder an seinem Originalstandort an der Südseite der Marktkirche aufgestellt.

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Kontakt & Infos

Alfred Krupp-Denkmal an der Marktkirche
Markt 2
45127 Essen

ÖPNV

Von Essen Hbf mit Straßenbahn 101, 105, 106 oder 107 bis "Rathaus", dann 5 Minuten Fußweg