Tiegelgussdenkmal

Das Tiegelgussdenkmal. Foto: RIK/Reinhold Budde
Das Tiegelgussdenkmal. Foto: RIK/Reinhold Budde

Das halbbogenförmige Monument, 22 Meter lang und neun Tonnen schwer, wurde 1935 von Gustav und Bertha Krupp von Bohlen und Halbach bei dem Berliner Bildhauer Artur Hoffmann in Auftrag gegeben. Es zeigt in einer Reliefplastik auf Gussplatten Szenen der Entstehung des Kruppschen Tiegelstahls.

Über sieben Jahre hatte Hoffmann an der Erstellung des Kunstwerkes gearbeitet. Die Vollendung des Bronzegusses vereitelte der Zweite Weltkrieg. So konnte das Denkmal, das zwischenzeitlich beschädigt worden war, erst nach 1948 in einer Berliner Bronzegießerei endgültig fertig gestellt werden. Am 13. Juni 1955 wurde das monumentale Denkmal an seinem heutigen Platz im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht, neben dem damals noch existierenden „Turmhaus“ der ehemaligen Krupp Hauptverwaltung und in unmittelbarer Nähe des Ortes, wo das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Stammhaus stand.

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Kontakt & Infos

Tiegelgussdenkmal
Altendorfer Str. / ThyssenKrupp Allee
45143 Essen (Westviertel)

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Von Essen Hbf mit Straßenbahn 101 oder 105 bis „ThyssenKrupp“