Nahverkehrsmuseum Dortmund

Straßenbahnen im Nahverkehrsmuseum Dortmund. Foto: RIK / R. Budde

Das Nahverkehrsmuseum Dortmund befindet sich seit 2003 in dem ehemaligen Lokbahnhof "Mooskamp" der Ruhrkohle Bahn- und Hafenbetriebe im Aufbau. Bei diesem Projekt werden sozialpolitische Beschäftigungsmaßnahmen verknüpft mit der Schaffung einer musealen Kultureinrichtung, die auch für private und betriebliche Feiern genutzt werden kann.

Der Fahrzeugpark des Museums umfasst eine beeindrucke Vielfalt von Fahrzeugen aus dem Bestand der Dortmunder Stadtwerke AG und ihrer Vorgängergesellschaften aus der Zeit von 1899 bis 1969. 

Auf der ehemaligen Hoesch-Werksbahntrasse und Zechenbahngleisen wird zu besonderen Anlässen ein musealer Fahrbetrieb mit historischen Dortmunder Straßenbahnen, angetrieben mit Hilfe eines Generatorwagens zur Stromerzeugung, in Richtung Ellinghausen und zur benachbarten Kokerei Hansa durchgeführt.

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Kontakt & Infos

Nahverkehrsmuseum Dortmund
Mooskamp 23
44359 Dortmund-Nette

Öffnungszeiten

3. Sonntag im Monat ganzjährig: Das Nahverkehrsmuseum hat von 12 bis 16 Uhr geöffnet, bei Bedarf finden Führungen durch Wagenhalle und Fahrzeugpark statt.

Fahrbetrieb nur am 3. Sonntag zwischen April und Oktober 2013 im Rahmen der Kombiführungen mit der Kokerei Hansa. Start der Kombiführung auf der Kokerei Hansa um 11:00 Uhr jeweils am Infopunkt beim Haupteingang, historischer Straßenbahnwagen ab Bahnhof Mooskamp um 12:15 und 13:15 Uhr, ab Kokerei Hansa um 12:45 und 13:45 Uhr, am Nahverkehrsmuseum Gelegenheit zu kleinen Speisen und Getränken.

Kombiführungen Kokerei Hansa mit Bahnfahrt zum Mooskamp auch zu buchen unter: www.industriedenkmal-stiftung.de

ÖPNV

Von Dortmund Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit U 47 bis "Obernette", dann ca. 15 Min. Fußweg

Tipp
In der Nähe der Haltestelle Obernette kreuzt die heutige Stadtbahn U47, eine 1923 als Schnellstraßenbahn entstandene Strecke von Dortmund nach Mengede, die zweigleisige Dortmunder Güterumgehungsbahn niveugleich mitten auf einem Acker. Beide Strecken dieses Kuriosums sind mit verschiedenen Stromsystemen elektrifiziert. Ein Schrankenwärter ist für die Sicherung der Zugfahrten zuständig. Außerdem wird die Oberleitung über dem jeweils nicht befahrenen Gleis abgeschaltet.