Themenroute 7 - Industriekultur an der Lippe

Marina Rünthe, ehemaliger Werkshafen der Zeche Haus Aden. Foto: RIK / Guntram Walter
Marina Rünthe, ehemaliger Werkshafen der Zeche Haus Aden. Foto: RIK / Guntram Walter

Wer spricht da nur vom Ruhrgebiet? Eigentlich müssten Emscher und Lippe auch in den Namen aufgenommen werden - für die Industriekultur der Region sind sie mindestens ebenso wichtig.

Auch links und rechts der Lippe hat die Ge­schichte der Industrialisierung inte­ressante Spuren hinterlassen. Mit Zechen wie Maximilian und Radbod in Hamm, Auguste Victoria in Marl oder Fürst Leopold in Dorsten drang der Bergbau zu Anfang des 20. Jahrhunderts in diesen zuvor ländlich geprägten Raum vor und schuf weithin sichtbare Zechen­areale, Halden und Siedlungen. Mit dem heuti­gen Chemiepark Marl ent­stand eines der größten Industrieareale Deutschlands. Die Binnenschifffahrt spielt hier im Norden des Reviers bis heute eine be­deutende Rolle.

Der Schleusenpark Waltrop mit dem Alten Schiffshebewerk Henrichenburg, einem Standort des LWL-Industriemuseums, be­sitzt internationale Bekanntheit. An die Ursprünge der Schifffahrt auf der Lippe erinnert das Museum im alten Rathaus Dorsten. An der Lippemündung in Wesel wird im Preußenmuseum der Industri­alisierungsprozess der ehemaligen preußischen Westprovinzen in seinen politischen und sozialen Zusammen­hängen umfassend und lebendig dargestellt. 

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