Erzbahnbrücke 9 - Pfeilerbrücke

Die Erzbahnbrücke 9, auch Pfeilerbahn genannt, ist die längste Brückenkonstruktion der Erzbahn. Von der Gelsenkirchener Bergwerksgesellschaft AG in Auftrag gegeben, wurde sie 1918/19 durch die AG für Hoch- und Tiefbauten, Frankfurt gebaut, um die südlich des Schalker Vereins gelegene Zeche Alma an die Erzbahn anzuschließen.

Pfeilerbrücke in den 1950er-Jahren. Foto: RVR
Pfeilerbrücke in den 1950er-Jahren. Foto: RVR

Drei aufeinanderfolgende Stahlbrücken

Das Bauwerk besteht aus drei aufeinanderfolgenden, genieteten Stahlbrücken, die insgesamt 343,60 Meter Stützweite überspannen. Eine Fachwerkträgerbrücke überquert im südlichen Bereich die Güterbahnstrecke zwischen Gelsenkirchen und Wanne. Sie hat eine Spannweite von 33 Metern. Im Norden handelt es sich ebenfalls um eine Fachwerkträgerbrücke. Sie überquert die Köln-Minderner Eisenbahn und misst 45,60 Meter.

Zwischen diesen beiden Brücken führt ein 265 Meter langer und knapp 14 Meter hoher Viadukt über eine Talaue. Die Pfeiler dieses mittleren Brückenteils gaben der Brücke ihren Namen. Insgesamt werden dadurch 21 Felder von 13,35 Metern Länge gebildet. Diese Felder werden jeweils von zwei parallelen, genieteten Vollwandträgern überspannt. Abwechselnd im Rhythmus der Pfeiler überspannen diese Träger jeweils zwei oder drei Felder. Bei dieser Brücke können die beweglichen Pendelstützen durch Hubeinrichtungen auf ihren Fundamenten gehoben werden, um Höhendifferenzen durch Bergsenkungen auszugleichen.  

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Kontakt & Infos

Erzbahnbrücke 9 - Pfeilerbrücke
Ostpreußenstraße
45886 Gelsenkirchen-Ückendorf

ÖPNV

Von Gelsenkirchen Hbf mit Bus 383 bis „Betriebshof Ückendorf“

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