Buschey-Friedhof

Buschey-Friedhof. Foto: RIK / R. Budde

Der 1810 angelegte Buschey-Friedhof ist als gemeinsames Eigentum der katholischen, der lutherischen und der reformierten Gemeinden Hagen-Mitte ein frühes Beispiel praktizierter Ökumene. Mit der Anlage des Friedhofs reagierten die drei Kirchengemeinden in napoleonischer Zeit auf das Bestattungsverbot innerhalb der Stadtgrenzen.

Heute ist der Buschey-Friedhof eine kunst- und kulturhistorische Kostbarkeit. Mit der umlaufenden hohen Mauer und den teilweise sehr qualitätvollen Grabsteinen und Grabanlagen vom Klassizismus bis in die 1920er Jahre zählt der Friedhof zu den schönsten in NRW. Bedeutende Hagener Unternehmerfamilien wie Harkort, Elbers, Funcke oder Osthaus haben hier ihre Grabstätten. Den Gedenkstein für August Kuth, einen Mitarbeiter von Karl Ernst Osthaus, gestaltete J.M.L. Lauweriks.

Die Andachtshalle, Architektin: Simone Steinborn, entstand 2003 aus einem Wettbewerb an der FH Bochum.

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Kontakt & Infos

Grünstraße 2 (Nebeneingang)
58095 Hagen-Wehringhausen

ÖPNV

Von Hagen Hbf (ZOB) mit Bus 521 bis "Allg. Krankenhaus" oder mit Bus 528 bis "Feuerwache", dann ca. 5 Minuten Fußweg