Heilenbecker Talsperre

Heilenbecker Talsperre. Foto: RIK / R. Budde
Heilenbecker Talsperre. Foto: RIK / R. Budde

Sie ist zwar die kleinste Talsperre in der Region um Ennepetal, aber eine der ältesten Deutschlands. Wie ihre größeren "Schwestern" liegt sie in landschaftlich sehr reizvoller Umgebung. Die Heilenbecker Talsperre wurde 1894 - 1896 von den Hammerwerksbesitzern, die sich zur "Heilenbecker Talsperren-Genossenschaft" zusammen getan hatten, an der Heilenbecke errichtet. Geplant hatte sie Aachener Talsperren-Pionier Prof. Otto Intze, dem viele Sperrbauwerke im Sauerland und im Bergischen Land ihre Existenz verdanken.

Unterstützung erhielt der Bau durch die Stadt Gevelsberg, die damit die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung sicherstellen wollte. Das Wasser wird unterhalb der Mauer in einem Filterwerk gereinigt und mit natürlichem Gefälle dem Versorgungsgebiet der Stadt zugeführt.

Die Talsperre besitzt eine kreisbogenförmige Mauer von 162 m Länge mit einer Höhe von 19,5 m. Sie bedeckt eine Fläche von 8,5 ha und hat einen Stauinhalt von 45.0000 m³ Wasser. Aufgrund ihrer geringen Größe kann sie nur einen kleinen Teil des aus dem Niederschlagsgebiet zufließenden Wassers auffangen. Dennoch erfüllt sie bereits seit über 100 Jahren gut die ihr zugewiesenen Aufgaben, insbesondere als Trinkwasserlieferant. Diesem Zweck dient auch ein kürzlich direkt an der Staumauer errichteter Trinkwasser-Hochbehälter. 

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Kontakt & Infos

Heilenbecker Talsperre
Heilenbecker Straße
58256 Ennepetal

ÖPNV

Von Ennepetal Bus Bf mit Bus 560 (Mo-Sa) bis „Kalte Kirche“, dann ca. 10 Minuten Fußweg oder Bus 561 bis „Ept-Rüggeberg“, dann ca. 30 Minuten Fußweg