Deutschland-Bergbauwanderweg

Bergschädengebiet. Foto: RIK / Guntram Walter
Bergschädengebiet. Foto: RIK / Guntram Walter

Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte die "Bauernschaft" Sprockhövel mit den angrenzenden Orten einen wirtschaftlichen und industriellen Aufschwung. Neben der Landwirtschaft prägten Kleineisenindustrie, Steinkohlezechen und Sandsteinbrüche das wirtschaftliche Leben der Region. Die in den 1960er Jahren einsetzende Krise der Steinkohle machte sich jedoch auch hier bemerkbar. Die letzte Sprockhöveler Zeche Alte Haase schloss 1969. Zahlreiche Spuren des alten Bergbaus blieben aber bis heute in der Landschaft erhalten.

Der Deutschlandweg leitet seinen Namen von dem 1871 gegründeten Bergwerk Deutschland ab, das zuletzt alle Zechen im Raum Haßlinghausen in Besitz hatte. Der Weg führt im wesentlichen durch den Stadtteil Haßlinghausen, berührt aber auch die Ortsteile Hiddinghausen und Obersprockhövel. Der Wanderer kommt an Pingen (Einsturztrichter), Halden, Schacht- und Hüttenanlagen sowie Wohnhäusern von Bergleuten und Bergwerksbesitzern vorbei.

Auf insgesamt 30 bergbauhistorische Objekte wird im Gelände hingewiesen,von denen 11 auf Informationstafeln erklärt sind. Eine Wanderkarte mit Wegbeschreibung "Die Spur der Kohle -  Der Deutschland-Weg" ist über den Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V., www.hgv-sprockhoevel.de erhältlich.  

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Kontakt & Infos

Deutschland-Bergbauwanderweg
Ausgangspunkt ist der Parkplatz Am Rennebaum an der Wittener Straße im Sprockhöveler Stadtteil Rennebaum.

ÖPNV

Von Bochum Hbf / Hattingen (Ruhr) Mitte mit Bus SB 37; von Bochum-Langendreer S-Bf /  Witten mit Bus 379 bis "Kaninchenweg"