Emschermündung

Emschermündung. Foto: RIK / Guntram Walter
Emschermündung. Foto: RIK / Guntram Walter

Die Emscher mündete ursprünglich bei Duisburg-Bruckhausen in den Rhein. Da der Abfluß der Mündungsstrecke aufgrund von Bergsenkungen immer wieder gestört wurde, verlegte die Emschergenossenschaft die Trasse zweimal nach Norden. Zwischen 1938 und 1949 wurde so der heutige Emscher-Unterlauf zwischen Oberhausen und Dinslaken angelegt. Beim Bau der neuen Emschermündung am Stapp wurde ein mehrere Meter tiefer Absturz in den Rhein vorgesehen, um für künftige Senkungen noch eine Reserve zu haben. Dieser Höhenunterschied wird heute für die Stromerzeugung genutzt: In das Mündungsbauwerk ist eine Turbine integriert, die vom Emscherwasser angetrieben wird. Nur bei höheren Wasserständen strömt die Emscher teilweise daran vorbei und direkt in den Rhein. 

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Kontakt & Infos

Emschermündung
Zufahrt erfolgt per Fahrrad über den Rheindeich oder mit dem Auto über die A 59. An der Ausfahrt Dinslaken-West rechts auf die Friedrich-Ebert-Straße
(B 8) abbiegen.

ÖPNV

Von Dinslaken Bf mit Bus 918 bis "Freesmann", dann 10 Minuten Fußweg