Pumpwerk Schmidthorst

Pumpwerk Schmidthorst. Foto Emschergenossenschaft
Pumpwerk Schmidthorst. Foto Emschergenossenschaft

Das 1929 errichtete Pumpwerk Schmidthorst ist das jüngste der drei von Alfred Fischer geplanten Pumpwerke der Emschergenossenschaft im Duisburger Norden. Der Bau des Pumpwerks wurde notwendig, um große Bereiche Hamborns trocken zu legen, die nach bergbaubedingten Bodensenkungen unter Wasser standen. Die heute unter Denkmalschutz stehende Anlage leitet das über die Kanalisation zufließende Schmutzwasser über unterirdische Druckrohrleitungen zur Kleinen Emscher über.

Das Pumpwerk Schmidthorst (benannt nach der östlich gelegenen Gemarkung) besteht aus drei Baukörpern. Ein eingeschossiger Trakt verbindet das eigentliche Pumpwerk mit dem zweigeschossigen Wohnhaus für die Maschinisten. Typisch für Fischer ist die horizontale Gliederung der Fassaden durch die in Betonrahmen eingefassten Fenster. Da Fischer keinen "deutschen" sondern den so genannten "Internationalen" Stil in der Baukunst bevorzugte und somit nicht ins Konzept der nationalsozialistischen Kulturpolitik passte, wurde er 1933 als Direktor der Essener Handwerker- und Kunstgewerbeschule zusammen mit anderen Lehrkräften seines Amtes enthoben. 

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Kontakt & Infos

Pumpwerk Schmidthorst
August-Thyssen-Straße 65/Ecke Markgrafenstraße
47166 Duisburg-Obermarxloh

ÖPNV

Von Duisburg Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit Straßenbahn 901 bis „Lohstraße“