Bahnhof Dahlhausen

Der Bahnhof Dahlhausen. Foto: RVR / R. Budde

Die heute nicht mehr durchgehend betriebene Strecke der Ruhrtalbahn diente früher vor allem dem Güterverkehr zwischen dem Raum Hattingen/Dahlhausen und dem Verkehrsknotenpunkt Hagen. Ihre Geschichte begann 1863 mit der Inbetriebnahme der „Steele-Dahlhauser Eisenbahn“, die einen verkehrstechnischen Wendepunkt markiert. Bis dahin wurden die Kohlen aus den zahlreichen Zechen längs der Ruhr auf Ruhraaken in die flussabwärts gelegenen Absatzgebiete transportiert. Nun übernahm die Eisenbahn diese Aufgabe.

Nach der Verlängerung der Strecke bis Hattingen 1870 und weiter nach Herdecke (heute Hagen-Vorhalle) im Jahre 1874 gewann der Personenverkehr an Bedeutung. Daher erhielt Dahlhausen 1870 ein erstes Stationsgebäude und eine Güterabfertigung. Beide Gebäude mussten aus Kapazitätsgründen bereits fünf Jahre später einem Neubau weichen, dessen Lebensdauer auch nur bis zum Ersten Weltkrieg andauerte. 1913 konzipierte die Königlich Preußische Eisenbahn einen neuen Bahnhof im „bergischen Heimatstil“. Das Gebäude diente noch bis 1979 als Dienststelle, die dann aber zeitgleich mit dem Rangierbahnhof in Dahlhausen ihre Tätigkeit einstellte. Für den weiterhin betriebenen S-Bahn-Verkehr sind die Fahrkarten seitdem nur noch am Automaten erhältlich.

Heute dient der Bahnhof auch als Haltepunkt für die Pendel-Züge ins Eisenbahnmuseum und die Museumszüge auf der Ruhrtalbahn.

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Kontakt & Infos

Bahnhof Dahlhausen
Dr.-C.-Otto-Straße 137-139
44879 Bochum-Dahlhausen

ÖPNV

Von Essen Hbf oder Hattingen mit S-Bahn-Linie S 3 bis Bochum-Dahlhausen, von Bochum Hbf mit Straßenbahn-Linie 318 bis „Bochum-Dahlhausen Bf“