Vestisches Museum

Vestisches Museum. Foto: RIK / R. Budde
Vestisches Museum. Foto: RIK / R. Budde

Die Anfänge des Vestischen Museums gehen auf die heimatkundliche Sammlung des 1890 gegründeten Orts- und Heimatvereins Recklinghausen zurück. Bei einem Luftangriff 1944 weitgehend zerstört, konnte es 1988 als neu konzipiertes Historisches Museum in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude wieder eröffnet werden.

Ein stadt- und landesgeschichtlicher Rundgang führt in einem weiten Bogen von der geologischen Sammlung über ur- und frühgeschichtliche Funde in die Zeit der mittelalterlichen Stadtwerdung und die Großstadtwerdung zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Folge des prosperierenden Bergbaus. Spinnrad und Webstuhl dokumentieren die Recklinghäuser Tuchproduktion, die im Zuge der Industrialisierung unterging, die "Hochlarmarker Küche" lässt das Leben der Arbeiterfamilien vor 100 Jahren anschaulich werden.

Zudem beherbergt das Museum eine der größten Sammlungen naiver Kunst in Deutschland. Im Zentrum der Laienschaffenden des Ruhrgebiets steht der aus Recklinghausen stammende Bergmann Erich Bödeker, dessen Plastiken weltweiten Ruhm genießen. Daneben bilden Werke internationaler Klassiker den zweiten Schwerpunkt der mehr als 800 Arbeiten umfassenden Sammlung, welche die große Kreativität der Laienkünstler dokumentiert.

Wechselausstellungen widmen sich der Stadt und Regionalgeschichte und präsentieren Künstler wie auch Themen der Naive. Zudem haben kultur- und kunsthistorische Ausstellungen hier ihren festen Platz. 

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Kontakt & Infos

Vestisches Museum
Hohenzollernstr. 12
45659 Recklinghausen

Öffnungszeiten

Di - So 10-18 Uhr

ÖPNV

Von Recklinghausen HBF ca. 10 Minuten Fußweg