Themenroute 17 - Rheinische Bergbauroute

Zeche Rheinpreussen 5/9. Foto: RIK / Guntram Walter
Zeche Rheinpreussen 5/9. Foto: RIK / Guntram Walter

Erst nachdem der Einsatz der Dampfmaschine für das Abpumpen der Grubenwässer möglich war, konnten die tiefliegenden Kohleschichten im Norden und Westen des Ruhrgebiets erschlossen werden.

Franz Haniel war der Pionier des Bergbaus im rheinischen Teil des Ruhrgebiets. Er schaffte es 1834 mit dem Schacht Franz in Essen-Borbeck, die Mergeldecke zu durchstoßen. Und es war Franz Haniel, der einige Jahre später die Zeche Zollverein gründete, wo 1847 der Betrieb begann. Mit der Zeche Rheinpreußen in Duisburg-Homberg wies er kurz darauf nach, dass sich die Kohleflöze linksrheinisch fortsetzten. In der Folgezeit entstand eine Tiefbauzeche nach der anderen, wobei die Bergwerke im Zuge der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung immer größer wurden, bis hin zu der letzten heute noch arbeitenden Großschachtanlage, dem Bergwerk West, ehemalig Friedrich-Heinrich, in Kamp-Lintfort.

Die Tour zeigt, wie der Bergbau ganze Landschaften veränderte. Sie repräsentiert jede Epoche des Bergbaus seit den Pionierleistungen Franz Haniels und spannt einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.