Halde Hoppenbruch

Halde Hoppenbruch. Foto: RIK / Guntram Walter
Halde Hoppenbruch. Foto: RIK / Guntram Walter

Seit den 60er Jahren wurde im Haldenbau des Ruhrbergbaus versucht, die Landschaftsmarken setzenden Abraumhalden als "ansprechende" Landschaftsbauwerke zu gestalten. "Windkraftanlage und Landschaftsbauwerk Hoppenbruch" bieten heute eine Reihe von Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Die mit Schwarzkiefern begrünte Halde winden sich breite bequeme Serpentinen hinauf, ideal zum Joggen, Radeln und für Spaziergänge. Nicht nur vom Gipfelpunkt der 70 m hohen Halde am Fuße des großen Windrades hat man eine weite Sicht über die umliegende Zechen- und Haldenlandschaft.

Der erste Spatenstich zum Bau der Windkraftanlage mit einer Nabenhöhe von 67 m wurde am 20. Juni 1997 vollzogen und bereits am 11. Oktober konnte sie in Betrieb gehen. Für das 15 m breite und 2,10 m tiefe Fundament wurden 300 m² Beton und 24 t Baustahl verarbeitet. Darauf wurde der 113 t schwere Turm aus 4 Segmenten errichtet. An der 99 t schweren Gondel ist der Rotor (ein Luvläufer mit aktiver Blattverstellung) mit einem Durchmesser von 66 m angebracht. Die Windenergieanlage mit einer Nennleistung von 1,5 Megawatt erzeugt jährlich ca. 3 Mio. Kilowatt-Stunden, ausreichend für 800 Haushalte. 300 Hertener Büger haben durch finanzielle Beteiligung an der Anlage ihr Engagement für saubere regenerative Energie zum Ausdruck gebracht. Acht Skulpturen auf der Halde dienen als Informationsträger, zudem werden über ein Außendisplay aktuelle Angaben der Windenergieanlage angezeigt. 

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Kontakt & Infos

Besucherzentrum Hoheward

Werner-Heisenberg-Straße 14
45699 Herten
Telefon: +49 (0) 2366 / 18 11 6-0

ÖPNV

Besucherzentrum/Zugang West: Von Wanne-Eickel Hbf bzw. Herten Mitte mit Bus SB 27 bis „Bergwerk Ewald 1/2“