Siedlung Ripshorster Straße

Siedlung Ripshorster Straße. Foto. RIK / Guntram Walter
Siedlung Ripshorster Straße. Foto. RIK / Guntram Walter

Für die Belegschafts- angehörigen der Gute- hoffnungshütte entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere Siedlungen, darunter auch die Siedlung "Neu-Oberhausen" an der Ripshorster Straße. Die Häuser des ersten Bauabschnitts von 1899 sind eineinhalbgeschossige Backsteinbauten, die mit einem Satteldach versehen sind. Sie umfassen je vier Wohnungen, die jeweils durch mittig angeordnete Eingangstüren erschlossen sind.

Im zweiten Bauabschnitt entstanden 1910 an der Werkstraße ebenfalls Backsteinbauten. Die Gestaltung erfolgte zeittypisch mit Jugendstilformen. Der dritte Bauabschnitt an der Werk- und Thomasstraße von 1927 umfasst neun eineinhalbgeschossige Zweifamilien-Meisterhäuser mit Zierformen des Expressionismus.

Nach Übernahme durch den Thyssen-Konzern in den 1960er Jahren wurde der Abriss der gesamten Siedlung geplant und z.T. ab 1969 umgesetzt. 1980 entstand eine Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt einsetzte. Jahrelange Verhandlungen führten schließlich 2001 zu einer Lösung. Eine neu gegründete Bewohner-Genossenschaft "Riwetho eG" kaufte den noch vorhandenen Wohnungsbestand und schuf damit die Voraussetzungen zum langfristigen Erhalt. Fördermittel der IBA Emscher Park ermöglichten den Bau des neuen Gemeinschaftshauses an der Werksstraße.

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Kontakt & Infos

Riwetho eG
Ripshorster Str. 375
46117 Oberhausen

ÖPNV

Von Oberhausen Hbf mit Bus 957 bis "Ripshorster Str."