Haus Berger

Haus Berger. Foto: RIK/Reinhold Budde
Haus Berger. Foto: RIK/Reinhold Budde

Der Erbauer dieses streng klassizistischen Wohnhauses war Carl Ludwig Berger (1794-1871). Er arbeitete zunächst für die Familie Lohmann, gründete aber bereits 1838 ein eigenes kleines Gussstahlwerk. In den Jahren 1853/54 baute er mit holländischer Finanzhilfe die Gussstahlfabrik Berger & Co. auf, die 1873 Aktiengesellschaft wurde und noch heute unter dem Namen Deutsche Edelstahlwerke existiert. Sein Sohn und Nachfolger Louis Constans Berger (1829-1891) war Schwiegersohn und Biograf Friedrich Harkorts sowie einflussreicher Parlamentarier. Ihm setzten die Wittener Bürger auf dem Hohenstein ein aufwendiges Denkmal.

Das 1839 errichtete Berger‘sche Wohnhaus ist ein schlichter, zweigeschossiger Bruchsteinbau. Nur die Eingangssituation und die Fenster sind durch profilierte Sandsteinrahmen hervorgehoben. Nachdem der Bau über viele Jahre als Heimatmuseum der Stadt Witten genutzt wurde, dient er seit 2005 als Stadtarchiv.

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