Halde Rheinelbe und Skulpturenwald

Skulpturenwald. Foto: RIK / Guntram Walter
Skulpturenwald. Foto: RIK / Guntram Walter

1861 wurde die Kohleförderung auf der Zeche Rheinelbe aufgenommen. Nachdem die Zeche 1926 in den Besitz der Vereinigten Stahlwerke AG übergegangen war, teilte man die Abbaufelder zwischen den benachbarten Zechen Alma und Holland auf. Daraufhin wurde 1928 die Förderung auf der Zeche Rheinelbe eingestellt. Die noch erhaltenen Gebäude der Zeche beherbergen heute u.a. die Fortbildungsakademie "lichthof" und die Forststation Rheinelbe. In den Freiflächen findet man eine Reihe von Installationen des Künstlers Herman Prigann. Soviel zu den Skulpturen. Wald findet man im Ruhrgebiet vorzugsweise dort, wo Industrieanlagen aufgegeben und sich selbst überlassen wurden. Da liegen Äste auf dem Boden, überall wuchert Brombeer- und Brennesselgestrüpp, statt ausgebauter und sauber gefegter Wege gibt es allenfalls matschige Trampelpfade, hier und da liegt mal ein Haufen Ziegelsteine. Die ehemaligen Betriebsgelände mitsamt den Gebäuden (oder was davon übrig ist) wurden allmählich vom Wald überwuchert, Grünspecht und Sperber haben hier eine neue Heimat gefunden.  

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Kontakt & Infos

Halde Rheinelbe
Leithestraße
45886 Gelsenkirchen-Ückendorf
Forststation Rheinelbe
Virchowstraße 123
45886 Gelsenkirchen

ÖPNV

Von Gelsenkirchen Hbf bzw. S-Bf Wattenscheid-Höntrop / Bf Wattenscheid mit Bus 389 bis "Halfmannsweg", dann 15 Minuten Fußweg zum Haldengipfel, 5 Minuten Fußweg zur Forststation 

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