Themenroute 25 - Panoramen und Landmarken

Haldenhaus auf der Halde Norddeutschland. Foto: RIK / Guntram Walter
Haldenhaus auf der Halde Norddeutschland. Foto: RIK / Guntram Walter

Bergehalden, Fördertürme, Gasometer, Hochöfen oder Wassertürme prägen als weithin sichtbare Orientierungspunkte die industrielle Kulturlandschaft des Ruhrgebiets. Diese Landmarken sind reale Identifikationspunkte der Industriegeschichte und zugleich einzigartige Wahrzeichen des Wandlungsprozesses, die der Region am Tage wie in der Nacht ein Gesicht geben, in dem Geschichte, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen erkennbar werden.

Etliche dieser Landmarken wurden in den letzten Jahren künstlerisch umgestaltet und haben damit eine besondere Symbolkraft erlangt. Die zentralen Schauplätze sind mit Namen bedeutender Künstler wie Richard Serra, Dani Karavan, Hermann Prigann, Ulrich Rückriem, Dan Flavin, Agustin Ibarrola, Mischa Kuball und Jonathan Park verbunden. So verwandeln etwa Lichtinszenierungen und -Installationen Fördertürme in "Leuchttürme", deren Positionslichter weit ins Land strahlen, oder ein ehemaliges Hüttenwerk in eine ebenso geheimnisvolle wie grandiose Lichtgestalt. Skulpturen wie z.B. eine "Himmelsleiter" oder die monumentale "Bramme für das Ruhrgebiet" machen Haldenspitzen zu symbolträchtigen Aussichtspunkten.

Die Themenroute "Panoramen und Landmarken"  führt zu diesen neuen Orten künstlerischer Transformation ebenso wie zu traditionsreichen Aussichtspunkten und Erinnerungsorten mit industriekulturellem Bezug im südlichen Ruhrgebiet.

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