St. Ludgeruskirche Schermbeck

St. Ludgerus. Foto: RIK / R. Budde

1915 wurde die heutige Kirche in Alt-Schermbeck im neu-romanischen Stil als dreischiffige Basilika errichtet. Sie ersetzte den Bau von 1841, als die Katholiken von Schermbeck, Bricht und Overbeck mit denen von Alt-Schermbeck in einer neuen Pfarrei zusammengefasst wurden. Architekt der neuen Kirche 1915 war der Mainzer Dombaumeister Ludwig Becker.

Sie wurde nach dem 2. Vatikanischen Konzil von Manfred Ludes gründlich umgestaltet und erhielt einen neuen Altar, der abgelöst wurde von einer umfangreichen Renovierung 2011 durch die Architekten Franz-Jörg Feja und Peter Kemper. Dabei bilden Altar, Ambo und Tabernakel eine – eher puristische – Einheit.

Der Altar aus einem Block aus dunklem Muschelkalk soll in seiner Unverrückbarkeit als „lebendiger Stein“ (1 Petr 2,4) an die Herrlichkeit Gottes erinnern; die hellen Elemente aus Sandstein, auf denen er ruht, drücken die Verschiedenheit in Einheit aus. Der Ambo ist aus den gleichen Materialien hergestellt und symbolisiert so einen „Tisch des Wortes“. Die Stele des Tabernakels besteht ebenfalls aus Sandstein und trägt den eigentlichen Tabernakel, eine Gabe der Gemeinde St. Walburga in Ramsdorf. Die grünen Aventurin-Edelsteine des Kreuzes darin korrespondieren zu dem von Hans Dinnendahl 1970 geschaffenen Kreuz, das über dem Altar hängt.

Aus den Vorgängerkirchen finden sich eine Reihe von Objekten, so der achteckige Taufbrunnen aus Sandstein um 1500 oder als älteste Plastik die spätgotische Anna-Selbdritt von Anfang des 16. Jahrhunderts.

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Kontakt & Infos

St. Ludgerus
Pastoratsweg 10
46514 Schermbeck
Telefon: +49 (0) 2853 / 429-1

Öffnungszeiten

Mo-Fr. 11.00-12.00 Uhr und 15.00-16.00 Uhr und nach Absprache

ÖPNV

Vom Bahnhof Dorsten (ZOB) mit Bus SB28 bis "Overkämping", Schermbeck