BernePark

Der BernePark. Foto: RIK/Reinhold Budde
Der BernePark. Foto: RIK/Reinhold Budde

Als besonders moderne Anlage ihrer Zeit entstand die Kläranlage Bernemündung in den 1950er-Jahren. Am Rande des Vorortes Ebel liegt sie direkt an der Mündung der Berne. Die Berne entspringt in Essen und verläuft weitgehend unterirdisch, ehe sie nach Unterquerung des Rhein-Herne-Kanals in die Emscher fließt. 1997 wurde die Kläranlage durch einen Neubau in der Nähe ersetzt. Unter Federführung der Emschergenossenschaft wurde im Rahmen des Projektes Emscherkunst 2010 die alte Anlage durch eine neue, sehr ungewöhnliche Parkanlage wieder belebt.

Neben dem sanierten Maschinenhaus, das eine Event-Gastronomie und Tagungsräume beherbergt, stechen vor allem die beiden großen Rundklärbecken ins Auge. Das südöstliche Becken mit begehbarer Räumerbrücke ist mit Frischwasser gefüllt.

Auch das zweite Rundbecken ist über die Räumerbrücke begehbar. Im Becken befindet sich  ein sogenannter Senkgarten mit über 20.000 Stauden und Gräsern. Das »Theater der Pflanzen« von Piet Oudolf und Gross. Max lässt sich über radial um die Betoninsel in der Mitte verlaufende Wege durchqueren. Hier wie auch am Wasserbassin des anderen Klärbeckens symbolisiert nachts eine Lichtinstallation von Mischa Kuball die Bewegung der früher sich drehenden Räumerbrücken. Die nur am Tage sichtbare Leuchtreklame auf dem Dach des ehemaligen Betriebspavillions von Lawrence Weiner mit dem Slogan »Catch as catch can« ist eine Anspielung  auf das Werbedesign aus der Entstehungszeit der Anlage in den 1950er-Jahren.

Die unter den Bäumen liegenden Betonrohre sind buchbare Hotelzimmer der „etwas anderen Art“. Abgerundet wird das Angebot des Parks durch einen kleinen Spielplatz mit einer Rutsche im Hang sowie durch einzeln stehende Schaukeln hinter dem Blumenrondell.

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Kontakt & Infos

BernePark
Ebelstraße 25a
46242 Bottrop
Telefon: +49 (0) 2041 / 37 54 84-0

ÖPNV

Von Bottrop Hbf mit Bus 261 bis „Ebelstraße“, dann 5 Min. Fußweg