Emscherpumpwerk Huckarde

Das Pumpwerk Dortmund-Huckarde. Foto: RIK/Guntram Walter
Das Pumpwerk Dortmund-Huckarde. Foto: RIK/Guntram Walter

Auch das westlich der Emscher an der Lindberghstraße gelegene ehemalige Pumpwerk Dortmund-Huckarde verdankt seine Entstehung dem Bergbau. Es wurde 1926 zur Entwässerung des Stadtteils Huckarde in Betrieb genommen. Nach einer Erweiterung in den 1930er Jahren stand 1980 eine nochmalige Erhöhung der Pumpleistung an, da die berechneten Zuflüsse aus dem entwässerten Gebiet weiter stiegen. Die Emschergenossenschaft entschloss sich aber aus wirtschaftlichen Gründen die Anlage 1980 stillzulegen und stattdessen auf der anderen Seite der Emscher ein größeres und leistungsfähigeres Pumpwerk zu bauen. 

Für das Pumpwerk Dortmund-Huckarde, das durch seine eigenwillige Architektur mit neoklassizistischen, expressionistischen und Jugendstilelementen auffällt, gibt es heute eine neue Nutzung. 1983 erwarb der Künstler Peter Strege das unter Denkmalschutz gestellte Gebäude und nutzt es seitdem als Atelier und Wohnung. Die von ihm genutzte Dachwohnung stand früher dem Pumpenwärter zur Verfügung. Diese enge Nachbarschaft zwischen Wohnung und Arbeitsstätte war jahrzehntelang typisch für die Maschinisten auf den Pumpwerken. So konnten sie im Falle von Störungen rasch zur Stelle sein.

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Kontakt & Infos

Emscherpumpwerk Huckarde
Lindberghstraße 107
44369 Dortmund-Huckarde

ÖPNV

Von Dortmund Hbf mit Stadtbahn U47 bis „Parsevalstraße“, dann 5 Min. Fußweg oder mit Bus 410 bis „Gewerbepark Hansa“