Ennepetalsperre

Die Ennepetalsperre. Foto: RIK/Reinhold Budde
Die Ennepetalsperre. Foto: RIK/Reinhold Budde

Anfangs lieferte die Ennepetalsperre hauptsächlich Trieb- und Brauchwasser für die damals zahlreichen Hammerwerke im Tal der Ennepe, die in Hagen in die Volme und vier Kilometer weiter in die Ruhr mündet. Heute wird die Ennepetalsperre ausschließlich zur Trinkwassergewinnung genutzt.

Die ebenfalls nach Entwürfen von Otto Intze 1904 erbaute Bruchsteinmauer der Ennepetalsperre hat eine Höhe von rund 51 Metern bei einer Kronenlänge von 320 Metern und einer Kronenbreite von 4,5 Metern. Die Staumauer wurde bereits zwischen 1909 und 1912 um etwa zehn Meter erhöht. Damit stieg der Stauinhalt von 10,3 Millionen  auf 12,6 Millionen Kubikmeter Wasser. 

Nach der Übernahme der Ennepetalsperre durch den Ruhrverband 1997 wurde die Staumauer Instand gesetzt. Dabei wurde auch ein Kontrollgang durch das Fundament der Sperrmauer angelegt. Nach der Instandsetzung wurde die Krone für den zuvor erlaubten Straßenverkehr gesperrt.

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Kontakt & Infos

Ennepetalsperre
L699
58339 Breckerfeld

ÖPNV

Von Hagen Hbf  ZOB (Bussteig 2) bzw. Ennepetal BusBf mit Bus 511 bis „Ennepetal Rathaus“, dann ca. 60 Minuten Fußweg 

Tipp

Seit 2006 ist an der Ennepetalsperre außerdem eine Wasserkraftanlage installiert. Die vorhandene Durchströmturbine hat ein Schluckvermögen von maximal 1,4 Kubikmetern pro Sekunde. Die mittlere Jahreserzeugung beträgt 1,5 Millionen Kilowattstunden, die in das Stromnetz eingespeist werden. Betreiber der Wasserkraftanlage ist die Lister-Lenne-Kraftwerke GmbH , eine Tochtergesellschaft des Ruhrverbands.