Glörtalsperre

Die Glörtalsperre. Foto: RIK/Reinhold Budde
Die Glörtalsperre. Foto: RIK/Reinhold Budde

Im äußersten Südosten des Ennepe-Ruhr-Kreises liegt an der Grenze zum Märkischen Kreis in einem Nebental der Volme die Glörtalsperre, deren Niederschlagsgebiet zum Teil in Breckerfeld, zum anderen Teil in Halver und Schalksmühle liegt.

Während Heilenbecker-, Hasper-, und Ennepetalsperre vornehmlich der Trinkwasserversorgung des südlichen Ruhrgebietes dienen, besteht die Hauptaufgabe der Glörtalsperre in der Zurückhaltung anfallenden  Hochwassers und der gleichmäßigen Belieferung der unterhalb gelegenen Wassertriebwerke an der Volme. Die in den Jahren 1904/06 durch Aufstauung des Baches Glör errichtete Glörtalsperre bei Dahlerbrück lockt aber auch mit ihrem Naturfreibad  Badegäste aus den nahen Ballungsräumen an. Die seit der Restaurierung in den Jahren 2000 bis 2004 neu gestaltete Staumauer hat eine Länge von 167 Meter und eine Höhe von 32 Meter. Die Wasser bedeckte Fläche beträgt 21 Hektar, der Stauinhalt 2,1 Millionen. Kubikmeter Wasser. Die Architektur der Staumauer lässt Motive aus dem Festungsbau erkennen.

Die Glörtalsperre gehört zu den kleineren Talsperren. Wie andere ältere Talsperren der Region auch wurde sie von Otto Intze  erbaut. In den Monaten Oktober bis März kann durch den Wasserbeschaffungsverband Lüdenscheid Trinkwasser für die Notfallversorgung entnommen werden. Die landschaftlich reizvolle Umgebung der Glörtalsperre, die jetzt dem Regionalveband Ruhrgebiet gehört, ist heute zusammen mit dem Erholungsort Breckerfeld  ein beliebtes Ausflugsziel.

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Kontakt & Infos

Glörtalsperre
Glörstraße
58339 Breckerfeld

ÖPNV

Von Breckerfeld oder Schalksmühle mit Bus MVG 86 (Mo - Fr) bis „Glör Parkplatz“, dann ca. 15 Min. Fußweg oder von Hagen Hbf mit RegionalBahn RB52 „Volmetalbahn“ bis Dahlerbrück, dann ca. 45 Min. Fußweg