Wasserturm Essen-Bedingrade

Der Wasserturm Essen-Bedingrade Foto: RIK/Thomas Berns
Der Wasserturm Essen-Bedingrade Foto: RIK/Thomas Berns

Der Wasserturm der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Obwohl er auf Bedingrader Gebiet steht, wird er im Volksmund nach dem benachbarten Stadtteil als Frintroper Wasserturm bezeichnet. Er wurde im Jahre 1897 vom Thyssenschen Wasserwerk im Versorgungsgebiet der Gemeinde Borbeck erbaut und hat eine Höhe von etwa 44 Metern. Auf kreisrundem Grundriss wurde er aus Backsteinen gemauert. Nach oben hin verjüngt sich sein Querschnitt, wobei der untere Teil durch Gesimse und Blindfenster, der mittlere Teil durch kleinere rundbogige und der obere gemauerte Teil durch spitzbogige Blendöffnungen gegliedert ist. Nach oben hin schließt er mit einem spitzbogigen Fries ab. Aufgesetzt ist ein mit blauen Wellen bemalter, moderner Metallbehälter. Seiner Konstruktionsart nach gehört der nicht ummantelte Behälter zur Kategorie der verbesserten Intze II-Generation. Er hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern.Das Wasser des Turms kommt heute nicht den Bewohnern des Stadtteils, sondern den nördlich gelegenen Nachbarstädten Bottrop, Gladbeck und Dorsten zugute.

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Kontakt & Infos

Wasserturm Essen-Bedingrade
Frintroper Straße 326
45359 Essen-Bedingrade

ÖPNV

Von Essen Hbf mit Straßenbahn 105 bis „Am Kreyenkrop“