Wasserturm Hauptbahnhof Oberhausen

Der Wasserturm im Hauptbahnhof Oberhausen. Foto: RIK/Reinhold Budde
Der Wasserturm im Hauptbahnhof Oberhausen. Foto: RIK/Reinhold Budde

Das heutige Bahnhofsgebäude, 1934 im Stil der neuen Sachlichkeit errichtet, gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der Bahnhofsarchitektur im Ruhrgebiet. In dem 33 Meter hohen Turm befinden sich im oberen Bereich bis heute zwei Beton-Wasserbehälter mit je 350 Kubikmetern Fassungsvermögen, die bis in die 1960er Jahre Dampflokomotiven mit Wasser versorgten.

Auf Initiative des 2006 gegründeten Vereins „Kultur im Turm e.V.“ sind in den vergangenen Jahren sukzessive die oberen Etagen des Turms umgebaut worden und einer öffentlichen Nutzung als kultureller Produktions- und Veranstaltungsort zugeführt worden. Der Bahnhof mit seiner abendlichen Lichtprojektion ist Teil eines industriekulturellen Ensembles, bestehend aus Bahnhofsvorplatz, Museumsbahnsteig und dem LVR-Industriemuseum in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg.

Im September 2013 wurden die Turmetagen drei, vier und fünf, auf denen sich ehemals die Schlafkabinen der Lokomotivführer befanden, als offenes Kultur-Laboratorium eröffnet. Gleichzeitig wurde der letzte Bauabschnitt eingeleitet, der sich auf die sechste Etage mit den Wassertanks bezieht. Sie soll öffentlich zugänglich gemacht werden oder auch künstlerisch genutzt werden. Eine Treppe soll bis auf das Dach führen, auf dem eine Aussichtsplattform entstehen soll.

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Wasserturm Hauptbahnhof Oberhausen
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