Nationale und internationale Kooperationen

Das für die Route der Industriekultur zuständige Referat Industriekultur des Regionalverbands Ruhr (RVR) ist nicht nur regional aktiv, sondern repräsentiert die industrielle Kulturlandschaft des Ruhrgebietes auch auf nationaler und internationaler Ebene. 

Die RVR-Wanderausstellung zur Route der Industriekultur informiert bis 2018 an drei Standorten in der spanischen Region Katalonien über den industriellen Wandel im Ruhrgebiet, unter anderem in der Hauptstadt Barcelona. Foto: mNACTEC
Die RVR-Wanderausstellung zur Route der Industriekultur informiert bis 2018 an drei Standorten in der spanischen Region Katalonien über den industriellen Wandel im Ruhrgebiet, unter anderem in der Hauptstadt Barcelona. Foto: mNACTEC

Weltweites Engagement

Der RVR ist Mitglied der Europäischen Route der Industriekultur (European Route of Industrial Heritage - ERIH), dem weltweiten Komitee für Industriekultur TICCIH (The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) sowie der deutschen Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur. Zudem kooperiert der RVR über das Referat Industriekultur mit anderen Regionen der Industriekultur, etwa dem Berliner Zentrum Industriekultur (BZI).

Seit 2017 engagiert sich das Referat Industriekultur zudem mit einem komplett überarbeiteten Ausstellungsprogramm im In- und Ausland. Den Auftakt machte im Januar die Ausstellung „INDUSTRIE | ERBE | MODERNE“ in der Bauhaus-Universität Weimar, der sich im Sommer „SHARING HERITAGE 2018: Kulturelles Erbe kennt keine Grenzen", das erste nationale Symposium für Industriekultur Thüringens, im Milchhof Arnstadt anschloss. Seit Mai 2017 ist darüber hinaus die Wanderausstellung der Route der Industriekultur in Katalonien unterwegs, erneut in Verbindung mit einer hochrangig besetzten Tagung – diesmal auf europäischer Ebene und mit Beteiligung aus dem außereuropäischen Ausland: „Grammatiken der Industriekultur: Die Neuerfindung von Städten und Regionen“. Bereits heute gibt es zahlreiche Interessensbekundungen an der Ausstellung aus aller Welt.

Interaktive Kartenansicht

Die Route der Industriekultur auf einen Blick in der interaktiven Kartenansicht. Über die Filterfunktion lassen sich Ankerpunkte, Panoramen und Siedlungen auch einzeln darstellen.

Wanderausstellung

Auf ihrer Reise durch Europa ist die Wanderausstellung der Route der Industriekultur noch bis Januar 2018 in Katalonien unterwegs. Das Ziel: der Austausch über die Vermittlung industriellen Erbes. Der Flyer kann hier geladen werden.

Netzwerkaktivitäten

Eine Übersicht über das Engagement und die nationalen und internationalen Netzwerkaktivitäten der Route der Industriekultur liefert der im Forum Geschichtskultur 2/2017 erscheinende Beitrag von Marion Steiner (Referat 19/RVR), der hier in Auszügen nachzulesen ist.