Die Erlebnisräume

Drei Erlebnisräume, drei Zeiträume, zahlreiche Geschichten aus dem Alltag des Ruhrgebiets: Die Erzählungen, die den Kern von „Perspektivwechsel - Ruhrgebietsgeschichte erleben” ausmachen, spielen auf und rund um Zollverein in Essen, an der Erzbahntrasse in Bochum sowie im Muttental in Witten - drei für die industrielle Entwicklung des Ruhrgebiets enorm prägenden Orten.

Muttental: der frühe Ruhrbergbau

Drei Erlebnisräume - drei thematische Schwerpunkte: Am weitesten in der Zeit zurück führt eine Reise ins Muttental in Witten. Unter dem Motto „Zwischen Feld und Flöz“ berichten die Protagonisten von ihrer mühseligen Arbeit im frühen Ruhrbergbau um das Jahr 1836. Die Route folgt dem bestehenden Bergbauwanderweg. Auf insgesamt knapp sieben Kilometern geht es durch die Wälder des Muttentals - und mitten hinein ins Leben der Familie Hahn.

Erzbahntrasse: Mensch und Maschine

Der Erlebnisraum Erzbahn wiederum ist sehr weitläufig und erstreckt sich von der Jahrhunderthalle in Bochum bis zur Zeche Ewald in Herten. Entlang der Erzbahntrasse führt die Route vorbei an Siedlungen, Zechen, dem Hafen Grimberg und dem Emscherbruch. Die einfache Strecke beträgt 31 Kilometer; Teilabschnitte können rund um die Jahrhunderthalle (ca. vier Kilometer), die Zeche Hannover (ca. drei Kilometer) und rund um die Zeche Ewald (ca. zehn Kilometer) erkundet werden. Zentrales Thema vor Ort ist die Beziehung von Mensch und Maschine, sind die rasanten Veränderungen, die mit der Industrialisierung Ende der 1920er-Jahre einhergehen. Erzählt wird die Geschichte von Kohle, Stahl und harter Arbeit.

Zollverein: neue Dimensionen

Vom Arbeits- und Koloniealltag einer Bergarbeiterfamilie schließlich berichten die Protagonisten im Erlebnisraum Zollverein. Die Route rund um das heutige UNESCO-Welterbe in Essen führt auf insgesamt sieben Kilometern auch durch die angrenzenden Stadtteile. Der Erzählzeitpunkt: ab dem Jahr 1932.

In jedem Erlebnisraum sind Routenempfehlungen zu finden – Besucher können sich aber selbstverständlich auch ganz frei bewegen, andersherum laufen, Stationen überspringen oder ihren Besuch auf mehrere Tage aufteilen. Alle Stationen beinhalten in sich geschlossene Geschichten, so dass das Erleben überall und jederzeit gewährleistet ist - natürlich auch von zu Hause aus. Die mobilen Möglichkeiten der App und das Abrufen der Audiodateien von unterwegs und per QR-Code, machen jedoch gerade ein ganz besonderes Erlebnis direkt vor Ort, auf der Route der Industriekultur und an den Standorten in den Erlebnisräumen möglich.

Die Protagonisten

Ein Gemeinschaftsprojekt von RVR und RTG

Gefördert von

Weiterführende Links

www.industriekultur.guide

Die gleichnamige App kann bald kostenlos im App Store und bei Google Play geladen werden.