Neue Wechselausstellung in der Camera Obscura in Mülheim

„Living in times of/f…“ zeigt bis 31. Oktober Einblicke in das Leben von Studierenden der Hochschule Rhein-Waal während der Corona-Pandemie.

Die Ausstellung setzt die wissenschaftliche Kooperation mit deutschen Kunsthochschulen fort: Im Fotografie-Seminar der Dozentin Valerie Schmidt haben die Studierenden Narrationen in Videoform erstellt. Die Bilder, aus denen die Videos erstellt wurden, sowie die Videos selbst sind im Wechselausstellungsbereich der Camera Obscura zu sehen. Die 15 Arbeiten zeigen private Einblicke in das Leben einzelner Personen während des Lockdowns in Deutschland und im Ausland. In den Videonarrationen sieht man Portraits und hört dazu persönliche Statements von Menschen, die direkt von Covid-19 betroffen sind. Man erfährt mehr über die neue Gewohnheit vom Tragen von Mund-Nasen-Masken.

Es werden experimentelle Szenarien einer eventuellen Zukunft nach Corona kreiert und eine leere, doch leuchtende Stadt während täglicher Nachtspaziergänge gezeigt. Mit Scherenschnitten werden die sehnlichst vermissten Familienmitglieder und frühere Alltagsszenen nachgestellt. In einem Video werden die Zuschauer und Zuschauerinnen mit den ständig einprasselnden Presseschlagzeilen bombardiert, es gibt Dokumentationen und Inszenierungen von aktuellen Demos und dem Straßenleben mit den neuen Hygieneregeln in Hanoi.

Das Museum der Camera Obscura hat momentan donnerstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittskarten müssen vorab online oder in der Touristinfo, Schollenstraße 1, erworben werden.

www.camera-obscura-muelheim.de

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