Eisen Wasser Land

Mit dem Siegerland als Montanregion beschäftigt sich eine aktuelle Ausstellung im Dortmunder Hoesch-Museum.

Das Siegerland ist die Keimzelle der deutschen Eisen- und Stahlindustrie. Die Geschichte dieser Montanregion über einen zeitraum von 2500 Jahren ist gegenstand der aktuellen Ausstellung im Dortmunder Hoesch-Museum. "EisenWasserLand. 2500 Jahre Geschichte von Eisen und Stahl im Siegerland" ist noch bis zum 12. September zu sehen.

Die von thyysenkrupp Steel Europe in Auftrag gegebene Wanderausstellung beginnt bei den keltischen Eisensuchern, die um etwa 500 v. Chr. in die Region kamen, und führt weiter über die karolingischen Waldschmiede und zu den Entwicklungen und technologischen Veränderungen des Mittelalters. Die Ausstellung berücksichtigt die rasanten Entwicklungen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ebenso wie die politische Situation bis 1949 und endet mit einem Blick auf die heute von thyssenkrupp Steel Europe betriebenen Anlagen der Oberflächenveredelung in Eichen und Ferndorf. Beide Betriebe kamen über die Hüttenwerke Siegerland AG 1951 zur Dortmund-Hörder Hüttenunion und wurden 1969 in die Hoesch Siegerland AG umgewandelt.

Die Wanderausstellung wurde erarbeitet von den ehemaligen thyssenkrupp Steel Europe-Mitarbeitern Axel Ganseuer und Karl-Heinz Schäfer. An ihrer ersten Station im Hoesch-Museum wird sie durch ausgewählte Archivalien und Exponate ergänzt. Die Ausstellung soll anschließend am Kreuztaler Standort von thyssenkrupp Steel Europe sowie im Besucherzentrum Duisburg und im dortigen Ausbildungszentrum gezeigt werden.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch.

Hoesch-Museum
Das Hoesch-Museum ist ein Standort auf der  Themenroute 27 "Eisen und Stahl".

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